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Remscheid
Heidtmann will Südbezirk mehr in den Fokus rücken

Remscheid: Heidtmann will Südbezirk mehr in den Fokus rücken
Mathias Heidtmann hat viel vor im Südbezirk. FOTO: HN (Archiv)
Remscheid. Mit rund 70 Mitgliedern ist der CDU-Stadtbezirk Süd ebenso groß wie der für die Innenstadt. Der neue Vorsitzende der CDU Remscheid-Süd, Mathias Heidtmann (26) möchte nun dafür sorgen, dass der Südbezirk auch politisch die gleiche Aufmerksamkeit bekommt. Von Henning Röser

Heidtmann übernahm Ende Juli das Amt von Elke Rühl, einem politischen Urgestein des Südbezirks. Die ehemalige Landtagsabgeordnete hatte sechs Jahre lang die Süd-CDU geführt und ist so etwas wie die politische "Ziehmutter" des jungen CDU-Manns. "Elke Rühl hat mich schon vor einigen Jahren gefragt, ob ich den Job übernehmen möchte" Doch Heidtmann wollte zunächst als Vorsitzender Jungen Union Erfahrungen sammeln. Diesen Posten will er nun im August abgeben. Jüngere sollen ran. "Ich bin kein Freund von Ämterhäufung", sagt Heidtmann, der als stellvertretender Vorsitzender der Ratsfraktion bereits Karriere in der Remscheider CDU gemacht hat.

Der Stadtteil, in dem 20 Prozent aller Remscheider leben, habe eine hohe Lebensqualität und viel zu bieten, ist Heidtmann überzeugt. Dabei sei er aber auch sehr heterogen. Heidtmann gewann im vergangenen Jahr für die CDU den Wahlkreis Rosenhügel/Ehringhausen. Wer dort unterwegs sei, erlebe die ganze Bandbreite der Lebensverhältnisse im Südbezirk, berichtet er.

Neben attraktiven Wohngegenden habe der Südbezirk mit dem Krankenhaus, dem Freibad Eschbachtal, Vaillant als größtem Arbeitgeber und dem Westdeutschen Tournee-Theater viele Leuchttürme. In der öffentlichen Wahrnehmung aber schlage sich das nicht immer nieder. Doch auch Probleme sind da. 50 leerstehende Geschäfte und damit einhergehende Folgen in der Nahversorgung will Heidtmann thematisieren.

Helfen könnte dabei eine Interessengemeinschaft, wie sie der Hasten oder die Innenstadt längst haben. "Das kann aber nicht aus der Politik heraus kommen", sagt Heidtmann. Die Politik könne aber begleiten, Hilfe anbieten. Ende des Jahres will die CDU zu einer Gesprächsrunde einladen.

Zusammen mit Ratsmitglied Maximilian Siegert, der im Frühjahr 2014 den Wahlkreis Zentralpunkt /Struck) gewann, will Heidtmann die Bürger besuchen und nach ihren Anliegen fragen. "Die sollen uns nicht nur im Wahlkampf sehen."

Quelle: RP
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