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Remscheid
Heimatbund: Rathausumfeld dieses Jahr realisieren

Remscheid: Heimatbund: Rathausumfeld dieses Jahr realisieren
Im Umfeld des Rathauses wurde viel investiert, doch die Aufwertung des Areals rund um das Baudenkmal lässt auf sich warten. Der Heimatbund appelliert, das Projekt spätestens in diesem Jahr zu starten. FOTO: moll
Remscheid. Der Bürgerverein zeigt in einer Chronologie auf, dass sich das Verfahren bereits vier Jahre hinzieht. Von Solveig Pudelski

Von Eile, ambitionierten Zeitplänen oder überzogenen Erwartungen kann bei dem Thema "Neue Mitte Lüttringhausen", zu der die Aufwertung des Rathausumfeldes zählt, nicht die Rede sein: Das ist die Kernaussage einer Pressemitteilung, in der der Heimatbund Lüttringhausen anhand einer Chronologie die Planungsabläufe skizziert, die sich nunmehr über vier Jahre hinziehen.

Wie berichtet, stehen 100.000 Euro für die Verschönerung des Areals am Lüttringhauser Rathaus zur Verfügung. Doch wie in der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lüttringhausen mitgeteilt wurde, ist eine Vorlage der Stadtverwaltung erst für die BV-Sitzung im Mai geplant. Weil das Geld nicht reicht, um alle Wünsche umsetzen zu können, soll nach Vorstellungen der Bezirksvertreter eine Bürgerbefragung oder -werkstatt ins Leben gerufen und die Planung noch vor der Sommerpause abgestimmt werden.

Der Heimatbund erinnert in seinem Schreiben daran, warum diese Summe überhaupt zur Verfügung steht und welche Initiativen er selbst ergriffen hat, um die Neugestaltung des Rathaus-Umfeldes voranzubringen. "Nachdem aufgrund von formalen Mängeln die ,Städtebauliche Rahmenplanung' und der damit verbundene Bebauungsplan für den Bereich zwischen Rathaus Lüttringhausen und dem Knoten Eisernstein ("Neue Mitte Lüttringhausen") gescheitert waren, ergriff der Heimatbund Lüttringhausen 2013 die Initiative, um doch noch etwas für Lüttringhausen zu erreichen. Auf der Grundlage eines vom Heimatbund erarbeiteten Maßnahmenkataloges zur Aufwertung des Rathausumfeldes wurden im Haushaltsplan der Stadt 100.000 Euro zur Umsetzung einzelner Maßnahmen bereitgestellt."

Erste Vorschläge unterbreitete der Heimatbund noch im Oktober 2013. Nach Gesprächen mit Vertretern der Stadt und der TBR startete der Bürgerverein einen Bürger-Ideenwettbewerb. Das Ergebnis: Die Mehrzahl der Bürger sprach sich dafür aus, dass der Vorplatz des Rathauses aufgewertet wird.

Es gab Abstimmungsgespräche im Rathaus, aber die Sache geriet ins Stocken. Im Februar dieses Jahres legte der Heimatbund sogar noch Kostenvoranschläge für die Maßnahmen vor. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz kündigt in einem Brief an den Bürgerverein an, dass "nach dem heutigen Stand davon auszugehen ist, dass die Neugestaltung des Rathausinnenhofes inklusive der angrenzenden Grünfläche, wie geplant, noch in diesem Jahr umgesetzt wird."

Daran knüpft der Heimatbund in der aktuellen Pressemitteilung an. Er erwarte, "dass die Planungen für eine Neue Mitte Lüttringhausen entsprechend der Zusage des Oberbürgermeisters die Maßnahmen in diesem Jahr realisiert werden". Ansonsten bestehe die Gefahr, dass die Mittel im kommenden Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen, warnt er.

Quelle: RP
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