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Remscheid
Heimatbund will dem Orchester weiter helfen

Remscheid. Während beim Auftritt der Bergischen Symphoniker in Lennep am vergangenen Samstagabend nur etwa 50 Besucher anwesend waren, konnten das Orchester bei seinem Konzert auf der Lüttringhauser Freilichtbühne am späten Sonntagnachmittag über 500 Zuhörer begeistern.

Unter der Leitung der jungen Nachwuchsdirigentin Corinna Niemeyer, die auch die Moderation beim Konzert übernommen hatte, präsentierten die Symphoniker einen bunten Strauß bekannter klassischer Werke, von Guiseppe Verdi bis Edward Elgar.

Am Ende des Konzertes überreichte Heimatbundvorsitzender Peter Maar der Dirigentin einen sommerlichen Blumenstrauß und mit einigen launigen Worten dem Orchestermitglied Eduard Drobek - wie jedes Jahr - eine gute Flasche Rotwein.

Der Lüttringhauser Heimatbund hat sich schon mehrfach als Freund der Bergischen Symphoniker gezeigt. Im Jahre 2013, als um die Existenz des Orchesters zwischen Sonlingen und Remscheid gerungen wurde, hat der Heimatbund eine Patenschaft über die Bergischen Symphoniker übernommen und symbolhaft als Paten den Fagotisten Eduard Drobek per Urkunde zugewiesen bekommen. Im Rahmen dieser Patenschaft zahlt der Heimatbund jährlich zur Unterstützung des Orchesters 1.200 Euro an die Orchesterfreunde der Bergischen Symphoniker.

"Wir kümmern uns nicht nur alljährlich um die Organisation des Konzertes in Lüttringhausen, sondern auch um unser Patenkind", sagte Heimatbundvorsitzender Peter Maar in einer Mitteilung des Heimatbundes. Diese nette Geste und der lang anhaltende Applaus des Publikums wurde von den Symphonikern mit einer Zugabe belohnt. "Nach Lüttringhausen kommen die Bergischen Symphoniker immer besonders gerne", sagte Geschäftsführer Stefan Schreiner. Peter Maar sicherte zu, dass der Heimatbund Lüttringhausen die Symphoniker auch in Zukunft unterstützen werde.

(BM)
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