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Remscheid
Herbstmarkt bricht alle Rekorde

Remscheid: Herbstmarkt bricht alle Rekorde
Lisa und Dorothee Fechner aus Wuppertal-Ronsdorf waren "im Dorf" auf Schnäppchenjagd. FOTO: Jürgen MOll
Remscheid. 104 Aussteller locken bei spätsommerlichen Temperaturen zahlreiche Besucher nach Lüttringhausen. Von Stefanie Bona

Der Herbst- und Bauernmarkt in Lüttringhausen sprengte am spätsommerlichen Herbstsonntag alle Rekorde. Eine halbe Stunde nach Veranstaltungsbeginn war die Stadt inklusive aller großen Stellplätze der anliegenden Supermärkte und Discounter zugeparkt. Und wie an den Nummernschildern abzulesen war, zog das Traditionsevent des Marketingrats Lüttringhausen auch viele auswärtige Gäste ins "Dorf". Der Duft von Kräutern, Lakritz, Geräuchertem und Gegrilltem schwebte über den Menschenmassen, die frische Kartoffeln, Suppengemüse, Kürbisse und Brot säckeweise nach Hause schleppten.

Ob dieser guten Resonanz kehrte dann auch am Vormittag bei den Organisatoren Entspannung ein: "Das Wetter ist super, die Stimmung gut - jetzt können wir erstmal durchatmen", sagte Christina Große-Hering vom dreiköpfigen Orgateam. Ein Lob ging auch an die Behörden, mit denen man sehr gut kooperiert habe. 104 Aussteller beteiligten sich am Bauern- und dem auf der Richthofenstraße angeschlossenen Kunsthandwerkermarkt. "Sie laufen gerade an Deutschlands leckerster Gurke vorbei", pries der Anbieter von Spezialitäten aus dem Fass per Werbetafel sein Angebot an. Konsequent hatte der Marketingrat wieder auf Erzeuger und Händler aus der Region gesetzt, was die Besucher sehr schätzten. "Das ist eine ganz hochwertige Veranstaltung", war mehr als einmal aus den Reihen der Passanten zu hören.

Trotz des Besucherandrangs konnte man weitgehend entspannt bummeln. Eine Ausnahme bildete das Nadelöhr auf der unteren Gertenbachstraße, wo sich ein regelrechter Stau entwickelte. Natürlich wurde auch gleich vor Ort geschlemmt. Der F(l)air-Weltladen hatte die Lenneper Kaffeerösterei Crespo zu Gast, gegenüber gab`s bei der Kaminlandschaft hausgemachte Kartoffelsuppe und andernorts lockte frische Mettwurst oder frisch gepresster Apfelsaft.

Ein Publikumsmagnet war genauso die Bäckerei, die am Ludwig-Steil-Platz ein frisch gebackenes Brot nach dem anderen aus dem mobilen Backofen zog. Hier und dort waren zudem Straßencafés aufgebaut, an denen die Menschen Wein und Käse genossen oder ihre Suppe löffelten. Hier wurde deutlich, welches Potenzial die Straßen vor der historischen Kulisse im Ortskern immer noch haben, obwohl sich der Einzelhandelsschwerpunkt in den letzten Jahren mehr gen Rathaus verschoben hat. Auch bei den Kunsthandwerkern ließen sich viele neugierige Besucher blicken. Besonders die Schmuckfans kamen an mehreren Ständen auf ihre Kosten, gleichermaßen gab es Bücher, Malerei und Filzarbeiten zu bestaunen. Und Hüte oder gestrickte Schals fanden auch ihre Abnehmer. Auch wenn es gestern nicht danach aussah - die kühle und nasse Jahreszeit kommt bestimmt.

Quelle: RP
 
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