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Remscheid
Hertie - für neue Nutzung sind noch Details zu klären

Remscheid. Investor führt in der kommenden Woche Gespräche im Rathaus. Verkehrsfragen stehen im Mittelpunkt.

Die Stadt ist zuversichtlich, die Planungen für die neue Nutzung des Hertie-Gebäudes in Lennep bald zu einem positiven Ende bringen zu können. Das sagte Thomas Hübler vom Stadtplanungsamt auf Nachfrage von Bezirksbürgermeister Markus Kötter (CDU) in der Ratssitzung am Donnerstagabend.

Detailfragen seien noch offen. Sie sollen bei einem Termin in der kommenden Woche geklärt werden. Dabei geht es um die Zufahrtswege für den Anlieferverkehr von der Kölner Straße aus. Zu klären ist, ob dabei der Bürgersteig verändert werden muss. Die Bezirksvertretung Lennep hatte zugestimmt, dass ein 220 Quadratmeter großes Stück des Hardtparks für diesen Zweck verkauft wird.

Die Hoffnung der Ortspolitiker, dass die Erlöse aus diesem Verkauf in die Verschönerung und Erhaltung der Parkanlage fließen können, wird sich wohl nicht erfüllen, sagte Kämmerer Sven Wiertz auf Nachfrage von Kötter. Dieses Geld müsse wohl in den Haushalt fließen. Beim DOC könne die Stadt die Erlöse aus dem Grundstücksverkauf doch auch wieder investieren, erwiderte Kötter. Hier sei eine Absprache mit der Kommunalaufsicht bei der Bezirksregierung getroffen worden, sagte Wiertz. Eine Ausnahmeregelung also.

Wie berichtet, sollen in den Hertie-Komplex ein Vollsortimenter und ein Discounter einziehen - nach BM-Informationen Edeka und Aldi. Im Obergeschoss sind eine Wohnnutzung und Dienstleister vorgesehen.

Der Anbau wird abgerissen und soll nach dem Willen der Politik durch ein deutlich kleineres, niedrigeres Gebäude ersetzt werden. Der Investor ist die Ten Brinke Projektentwicklung GmbH.

(hr)
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