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Remscheid
Hohenhagener läuten Ferienzeit mit Grillabend ein

Remscheid. Aktive Nachbarschaftspflege wird im Wohngebiet auf Remscheids höchstem Punkt großgeschrieben. Von Cristina Segovia-Buendía

Mit einem geselligen Grillabend im Gemeinde- und Stadtteilzentrum "Esche" betrieben Anwohner am Hohenhagen aktive Nachbarschaftspflege. Jung und Alt kamen dort zusammen. Die Nachbarschaftsinitiative "Treppenhaus und Gartenzaun" läutete an diesem Abend auch ihr Ferienprogramm ein.

Nachbarschaftspflege wird am Hohenhagen großgeschrieben. Quartiersarbeit ist im Gemeinde- und Stadtteilzentrum seit nun fast zehn Jahren ein wichtiger Stützpfeiler des Gemeinschaftslebens und Erbe des 2008 in NRW gestarteten Pilotprojekts "WohnQuartier4". Finanziert durch Fördermittel der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, in Begleitung des NRW-Ministeriums für Generationen Familie, Frauen und Integration, sowie in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Rheinland und dem Bauunternehmen Hochtief, entwickelten Experten für Remscheid-Hohenhagen ein Konzept, um mit Beteiligung der Bewohner altersgerechte Wohnquartiere zu gestalten.

Als das Projekt nach drei Jahren auslief, übernahm die gegründete Nachbarschaftsinitiative "Treppenhaus und Gartenzaun" den Nachlass und kümmert sich seither darum, generationenübergreifende und interkulturelle Angebote für Anwohner und Nachbarn zu schaffen. Dazu gehört beispielsweise auch das mittlerweile traditionelle Lagerfeuer zu Beginn der Sommerferien. Dieses Jahr musst das Lagerfeuer aufgrund des stark wehenden Windes allerdings aus Sicherheitsgründen abgesagt werden, gegrillt und geklönt wurde trotzdem in gemütlichem Ambiente.

Nachbarn und Anwohner kamen zusammen und verbrachten gemeinsam einen Sommerabend im Freien. "Normalerweise haben wir diesen Abend immer mit der Kita A-hörnchen organisiert", erklärte Martina Andres von der Initiative. Diese Kooperation würde den Mix zwischen Jung und Alt garantieren. Aus terminlichen Gründen sprangen dieses Jahr die "E-Dancers" ein, eine Tanzgruppe für Jugendliche der evangelischen Johannes-Gemeinde. Die Quartiersarbeit laufe zwar - wie im Konzept erarbeitet -, allerdings nur schleppend. Der ehrenamtlichen Initiative "Treppenhaus und Gartenzaun" fehle es an Kooperationspartnern aus dem Stadtteil. "Wir haben schon einiges versucht, aber gefruchtet hat bislang nicht viel", verriet Andres.

Hilfestellung soll der im vergangenen Herbst neu gegründete Förderverein leisten. Dieser wird sich künftig um die reine Quartiersarbeit kümmern, während sich die Initiative auf die Organisation von Angeboten konzentrieren kann.

Quelle: RP
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