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Remscheid
Hundeparty im Kuckuck kommt sehr gut an

Remscheid: Hundeparty im Kuckuck kommt sehr gut an
So sehen glückliche Hunde aus: Der zwei-jährige Border-Collie Lupo erfrischt sich nach dem Spiel in der Hundewanne. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Abgesperrte Freilauffläche wurde gut angenommen. Initiative will Miteinander von Hund und Mensch verbessern. Von Cristina Segovia-Buendía

Die Initiative "Ein Herz für den Kuckuck" hatte gestern bei bestem Spätsommer-Wetter zu einer kleinen Hundeparty in den Park im Südbezirk eingeladen. Auf einer eigens dafür abgesperrten Fläche konnten die Vierbeiner ohne Leine frei herumlaufen und mit anderen Hunden toben. Die Aktion kam sehr gut an. Viele Besucher nahmen teil.

Bei strahlendem Sonnenschein, umgeben von lauter Grün inmitten der wunderschönen Parkanlage, tobten und spielten gleich mehrere Vierbeiner glücklich herum. Sie jagten einander schwanzwedelnd nach, stürzten sich heiter auf eines der mehreren kleinen Wasserbecken und hüpften fröhlich umher, wann immer sich mehrere Hunde aufeinander zubewegten.

Ihre Halter schauten ihnen derweil entspannt zu und kamen auch untereinander ins Gespräch. "Die Aktion ist großartig", sagte Berth Reining (61), während er seinen siebenjährigen Schäferhund Rusty genau im Blick behielt. "Für die Hunde ist das toll, hier frei laufen zu können und mit anderen Hunden in Kontakt zu kommen. Das fördert ihr Sozialverhalten."

Reining wohnt seit einem knappen halben Jahr in Remscheid am Kremenholl und war am Wochenende zum ersten Mal im Kuckuck gewesen. "Das gesamte Gelände ist toll." Er würde sicherlich auch öfter die weitere Anfahrt in Kauf nehmen, um hier seinen Rusty frei herumtollen zu lassen, versicherte er. "Sonst sind mir in Remscheid nämlich keine Freiflächen bekannt." Es gebe wohl noch eine Hundefreilauffläche am Stadtpark, diese sei aber nicht so schön, sagte eine andere Besucherin, die ebenfalls von der Aktion schwärmte.

Dass die Halter an diesem Tag am Kuckuck überhaupt die Hunde ganz ohne Leine loslassen durften, hatten die engagierten Mitglieder der Initiative von der Stadt nur genehmigt bekommen, weil sie für eine deutliche Absperrung gesorgt hatten. Um die Fläche, etwa ein halbes Fußballfeld groß, flatterten um Hunde und Halter rot-weiße Absperrbänder.

Die stetig wachsende Initiative setzt sich unter anderem für eine fest installierte Hundefreilauffläche im Kuckuck ein. Und die Aussichten stünden nicht mal schlecht. Denn Gespräche diesbezüglich habe es schon gegeben, sagte Initiator Thomas Richter. "Ich muss mich wirklich bei der Stadt bedanken, dass sie der Aktion zugestimmt hat, aber auch bei unseren Sponsoren, der Firma Dönges, die uns das Flatterband zur Verfügung gestellt haben, sowie der Tierarztpraxis Schmitt (TAPS) für die gespendeten Hundekotbeutel."

Auch zahlreichen Kuchenspenden waren von Unterstützer eingegangen, die gegen eine freiwillige Spende angeboten wurden.

Quelle: RP
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