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Remscheid
Hunderte strömen zum Hasenberger Stadtteilfest

Remscheid: Hunderte strömen zum Hasenberger Stadtteilfest
Gute Stimmung herrschte auf den Hasenberger Wies'n bei einem vielfältigen Bühnenprogramm und sonnigem Wetter. FOTO: jürgen moll
Remscheid. Ausgelassen und fröhlich ging es auf dem Hasenberg zu: Beim großen gemeinsamen Stadtteilfest auf der grünen Festwiese an der Emil-Nohl-Straße kamen zahlreiche Besucher zusammen. Von Cristina Segovia Buendia

Geboten wurden nicht nur allerhand Köstlichkeiten, sondern vor allem auch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und ein vielfältiges Spielangebot, das viele Institutionen und Vereine auf die Beine gestellt hatten.

Bei sonnigem Wetter wurden - wie auch bereits in den Vorjahren - mehrere hundert Besucher erwartet, die im Laufe des Nachmittags zu einem kleinen Imbiss und einem kleinen Plausch auf die Festwiese strömen. Am frühen Nachmittag folgten vor allem viele junge Familien mit Kindern und Senioren der Einladung: Während die Kleinen sich vor allem beim Toben auf der Hüpfburg sichtlich wohlfühlten, genossen die Erwachsenen das musikalische und tänzerische Bühnenprogramm der verschiedenen Gruppen und Chöre bei einem kleinen Snack und einem kühlen Getränk unter freiem Himmel stehend oder gemütlich sitzend unterm Pavillon. Am Abend sorgte die Remscheider Coverband "FrameWork" für Stimmung.

"Ich komme schon seit längerem her und bislang war es immer gut", urteilte die Hasenbergerin Rosemarie Timbener am frühen Nachmittag. "Das Schöne ist, dass man so mal aus der Wohnung rauskommt", erklärte die Seniorin. Freundin Monika Quast, ebenfalls regelmäßige Besucherin des Festes und langjährige Hasenbergerin, freute sich auch, das Fest zu genießen zu können: "Das Stadtteilfest bietet ja auch immer wieder eine gute Gelegenheit alte Bekannte mal wieder zu sehen."

Dies sei auch ein wesentlicher Aspekt des Festes, erklärte Rainer Hoffmann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Hasenberg: "Das Stadteilfest soll die Begegnung zwischen den Hasenbergern fördern." Zusammen zu feiern würde die Stadtteilbewohner aus unterschiedlichen Kulturen auch näher zusammenbringen. Diese kulturelle Vielfalt spiegelte sich auch auf dem Fest wider, wo beispielsweise russische Nachbarinnen Spezialitäten aus ihrer Heimat vorbereitet hatten und den Gästen servierten.

"In diesem Jahr vermisse ich allerdings einen Stand unserer türkischen Nachbarn", sagte Hoffmann. Er wünscht sich einen kulturellen Ausbau des Festes, damit auch jede Nationalität vertreten sei. Dem vierfachen Familienvater ist es nämlich wichtig, "dass sich alle hier wohlfühlen."

Quelle: RP
 
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