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Remscheid
"In die Schultüte muss nicht immer Süßes"

Remscheid. Die Verbraucherberatung gibt Tipps, wie ein guter Mix an Inhalten aussehen könnte.

Eltern von Schulanfängern sind in der Zwickmühle: Sie möchten den i-Dötzchen zwar den Übergang vom Kindergarten in die erste Klasse der Grundschule möglichst schön gestalten und ein wenig versüßen, aber gleichzeitig wollen viele nicht nur Süßigkeiten und Spielsachen in die Schultüte packen. Ganz ohne Leckereien geht es auch nicht - wie sieht ein gutes Mittelmaß aus?

Die BM fragte bei Lydia Schwertner, Leiterin der Beratungsstelle Remscheid der Verbraucherzentrale, nach. "In die Schultüte muss nicht immer Süßes", bestätigt Schwerter klar, schränkt aber gleichzeitig ein: "Allerdings dürfen die Süßigkeiten auch nicht ganz fehlen." Schließlich gibt es fürs Naschwerk ja auch gesunde Alternativen, sagt die Verbraucherberaterin: "Etwa Bioplätzchen in Buchstabenform oder Studentenfutter als Alternative zum Zuckerwerk."

Auch kann frisches Obst aus der Region etwa gut in eine unterteilbare Lunchbox gepackt werden, die das Schulkind dann ohnehin jeden Tag mitnehmen wird: "Teilbar deswegen, damit die Kirsche nicht am Pausenbrot klebt", erklärt Schwertner.

Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. "Es soll eben eine schöne Mischung aus Nützlichem und kleinen Überraschungen sein", empfiehlt Schwertner. So könnten etwa neben einer Federmappe - möglichst aus Leder oder Stoff -, Schulheften mit dem blauen Umweltengel oder nachfüllbaren Filz- und Faserstiften auf Wasserbasis durchaus auch Eintrittskarten fürs Kino oder das Schwimmbad, eine Tasse mit einem besonderen Motiv oder ein kleines Sparschwein mit ein paar Münzen als Startkapital in die Schultüte.

Weitere Fragen zu umweltverträglichen Schulmaterialien beantworten die Umweltberater der Beratungsstelle Remscheid an der Alleestraße 32, unter Telefon: 02191/8424791.

(wow)
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