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Remscheid
Indianer erobern Schule Eisernstein

Remscheid. In den Sommerferien bleiben für gewöhnlich die Schulen geschlossen. Aber nicht die Offene Ganztagsschule (OGS) Eisernstein. Die Lüttringhauser Schule bietet ein Ferienprogramm an, das viele Eltern für ihre Kinder in Anspruch nehmen. Zwölf Mitarbeiter betreuen die rund 50 Kinder. Von Anna Kaiser

Das Thema lautet: Cowboy und Indianer. "Eine Kollegin hatte die Idee, nach Elspe zu den Karl May Festspielen zu fahren, darauf haben wir dann ein Thema aufgebaut", erzählt Marion Kriwald, Leiterin der OGS. Die anderen Ausflüge gehen zum Flughafen Köln/Bonn und in den Brückenpark nach Müngsten. Passend zu dem Motto werden auch die Speisen zubereitet. Wie die Indianerspieße, die allerdings mit Obst statt Gemüse bestückt wurden, darunter auch Melonenstücke in Sternform. Das Programm reicht von dem Basteln von Traumfängern, über eine Indianerprüfung bis hin zur indianischen Namensgebung.

Finanziert wird das Ferienprogramm durch die Sponsoren "Sona AutoComp Germany GmbH Remscheid" und "Spezialhärterei Lohe GmbH & Co.KG". Hinzu kommt, dass die Eltern sich an den Kosten für die Ausflüge beteiligen. Besonders Asylbewerber oder die, die das Bildungs- und Teilhabepaket beanspruchen, seien auf die Unterstützung angewiesen, sagt Kriwald. "Uns geht es in erster Linie darum, dass alle Kinder die gleichen Möglichkeiten haben", fährt sie fort. Um das zu erreichen, müsse das Land etwas unternehmen, nicht nur die Kommune, meint die Leiterin. Die Ferienbetreuung sei nicht nur für die Eltern wichtig, "Neuankömmlinge können so Schule und Betreuer kennenlernen und Flüchtlinge die Sprache lernen", sagt Kriwald.

Auch die Kinder sind glücklich mit dem Angebot, "Mir gefallen das Basteln und die Ausflüge, der nach Elspe war am besten, trotz Regen", sagt Guiseppina.

Quelle: RP
 
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