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Remscheid
"Integration Point" startet im Februar

Remscheid. Stadt plant Qualifizierung und Sprachkurse für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive. Von Henning Röser

1500 Flüchtlinge leben derzeit in Remscheid. Bei Denjenigen, deren Asylantrag Aussicht auf Erfolg hat, will das Jobcenter zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Ausländeramt der Stadt die Integration in den Arbeitsmarkt in einer gemeinsamen Anstrengung voranbringen. Zum 1. Februar soll der so genannte Integration Point offiziell an den Start gehen.

Die Vorarbeiten laufen aber schon länger, berichtete der Leiter des Jobcenters, Dirk Faust, im Sozialausschuss der Stadt. Es mache Sinn, sich früh mit diesem Thema zu befassen, sagte Faust. Denn das Erlernen der deutschen Sprache und die Qualifikation für einen Beruf brauche Zeit. Teilweise werde es Jahre brauchen, um die Menschen für bestimmte Berufsbilder komplett auszubilden. Das Jobcenter sei dazu bereit.

Die Bereitschaft dazu sieht Faust. "Die Flüchtlinge wollen das, die wollen nicht rumsitzen", sagte er . Er lobte die gute Unterstützung, die die Stadt hier durch die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) erfahre. Die Bereitschaft der Unternehmen, Flüchtlinge zu beschäftigen sei sehr groß. Dies habe er zuletzt als Gast auf dem IHK-Empfang in Wuppertal wieder erleben dürfen. Die drei Partner im Integration Point schaffen derzeit die personellen Voraussetzungen. Vier Mitarbeiter soll das neue Büro haben.

Bereits jetzt erhalten rund 100 Flüchtlinge Sozialleistungen. Die größte Gruppe bilden neuerdings Syrer. Menschen aus Balkanstaaten sind nur noch wenige darunter, sagte Faust.

Quelle: RP
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