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Remscheid
Investitionen nützen der Umwelt und dem Betrieb

Remscheid. Die Remscheider Unternehmen Edscha und Kuli Hebezeuge erhalten die Auszeichnung "Ökoprofit". Von Michael Bosse

In die betrieblichen Abläufe investieren, die Produktions- sowie Energiekosten reduzieren und dabei auch noch den Umweltschutz unterstützen. Diese drei Ziele verfolgt das Projekt "Ökoprofit", das jetzt zum zehnten Mal in der Region durchgeführt wurde.

Die Neue Effizienz/Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz zeichnete elf Unternehmen aus dem Bergischen Städtedreieck bei einer Feierstunde in der Historischen Stadthalle Wuppertal aus - darunter waren auch zwei Firmen aus Remscheid.

Nach Angaben der Projektleiterin und Moderatorin Tijana Males konnten die elf Unternehmen durch die Teilnahme an dem Projekt, das vor allem auf Beratungen und Schulungen der Mitarbeiter setzt, 1,4 Millionen Kilowattstunden Energie einsparen und den Ausstoß des klimaschädigenden Kohlendioxids um fast 780 Tonnen reduzieren. Mehr als zwölf Tonnen Müll fielen dadurch nicht an.

Die Zertifizierung ging aus Remscheider Sicht zum einen an die Edscha Kunststofftechnik, einem Tochterunternehmen des Automobilzulieferers. Durch eine Teilumstellung der Hallenbeleuchtung auf LED-Technik und Veränderungen im Heizsystem konnte das Unternehmen Einsparungen erzielen. Zudem werden nach Angaben des Unternehmens nun durch ein zeitversetztes Anfahren der Spritzgußmaschinen pro Jahr Stromkosten in Höhe von 14 000 Euro eingespart.

Der zweite Preisträger aus Remscheid ist das Unternehmen Kuli Hebezeuge - Helmut Kempkes. Die Firma zur Herstellung von Elektroseilzügen investierte unter anderem in eine Wärmedämmung des Daches und eine Modernisierung der Neonröhren mit LED-Technik (Einsparung: 21 000 Euro). Überdies erneuerte man die Technik bei den Schweißgeräten und senkte dadurch die Energiekosten.

Unterstützt wird das Projekt "Ökoprofit" vom Landesumweltministerium und der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK). Ökoprofit sei "ein wesentlicher Mosaikstein im Rahmen der Umweltbemühungen des Landes", sagte der Staatssekretär im NRW-Umweltministerium, Peter Knitsch. Durch die an dem Programm beteiligten Unternehmen seien in den vergangenen 15 Jahren landesweit rund 300 000 Tonnen Kohlendioxid eingespart worden. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen profitierten von dem Projekt.

Quelle: RP
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