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Remscheid
Irisches Flair mitten in Lennep

Remscheid. Folk-Band "Fragile Matt" und Guinness versetzten Gäste der LTG beim Lenneper Sommer-Abend auf die Grüne Insel. Von Cristina Segovia-Buendía

Die LTG richtete am Samstag in der Reihe "Lenneper Sommer" einen irischen Abend rund um die Altstadt-Bühne aus. Dazu gehörte der Auftritt der irischen Folk-Band "Fragile Matt" aus Wuppertal und original irisches Guinness-Bier aus der Dose. In perfekte Urlaubsstimmung versetzte am Samstag das Programm des Lenneper Sommers: Das Wetter spielte ausnahmsweise mit und bescherte den mehreren hundert Besuchern der Altstadt einen lauschigen Sommerabend.

Gepaart mit heiterer Folk-Musik aus dem Herzen der Grünen Insel und dem passenden kühlen Guinness dazu ließ es sich nicht nur gut auf dem Alter Markt verweilen. Die Gäste erlebten zudem eine kostenlose und kurzweilige Reise durch das Land der immer saftig grünen Wiesen, der Burgen, Schlösser und Seen.

Die fünfköpfige Folkband aus Wuppertal sorgte für die passende musikalische Untermalung des Themenabends und verwandelte Lennep in einen großen irischen Pub unter freiem Himmel: Mit heiteren, rhythmisch einprägenden Songs versetzten die Musiker das Lenneper Publikum in Heiterkeit und Bewegung. Auch wenn hier und da ein Grüppchen in ihren Gesprächen vertieft war, sobald die tanzfreudigen Melodien erklangen, konnten auch sie nicht umhin, zumindest leicht auf der Stelle zu wippen, auf und ab wie beim berühmten Riverdance, nur ohne dabei die Füße zu bewegen.

Den Besuchern gefiel es: "Eine ganz tolle Band die richtig gute, irische Folkmusik spielt", war zwischen den Gesprächsfetzen der Besucher zu hören.

Dem Quintett war ihre Liebe zu Irland und der charakteristischen Folkmusik anzumerken. Dabei stammt nur einer, Bandgründer David Hutchinson, tatsächlich vom Eiland. Doch irgendwie entwickelten alle Bandmitglieder - durch zahlreiche Reisen und Erlebnisse - eine irische Seele, was sie nach und nach während ihres mehrstündigen Auftritts unter Beweis stellten.

So habe Trommlerin Katja Winterberg beispielsweise das Trommeln in Schottland gelernt, zwar einer anderen Ecke Großbritanniens, jedoch ähnlich feierfreudig wie die Iren.

Auf einer Galeere habe sie nach dem Abitur angeheuert, erzählte Bandkollegin Andrea Zielke. Ob solch abenteuerliche Geschichte tatsächlich stimmte, durfte bezweifelt werden, aber sie passte so gut zum Charme des Quintetts und bot eine tolle Überleitung zum nächsten schottischen Liebeslied.

Endlich mal wieder ein schöner Sommerabend in Lennep, den das Publikum offensichtlich genoss.

Quelle: RP
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