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Remscheid
Jugendrat für Landeswettbewerb nominiert

Remscheid. Die Vorbereitungen für die Wahl des neuen Gremiums laufen bald an.

Der Remscheider Jugendrat ist für seine vielfältigen Projekte und Aktionen für mehr Respekt, Toleranz und gegen Rassismus in einem landesweiten Wettbewerb nominiert worden. Der Landesjugendring NRW zeichnet bei seinem Jugendwettbewerb "buntblick" Jugendliche aus, die sich für kulturelle Vielfalt und gegen Rassismus einsetzen.

"Die Nominierung heißt noch nicht, dass wir gewonnen haben, aber sie ist schon eine Anerkennung eurer Arbeit", sagte Gerd Dietrich-Wingender, Geschäftsführer des Jugendrats auf der jüngsten Sitzung des Gremiums. Die Preisverleihung ist nächsten Monat in Köln. Es wäre das Sahnehäubchen auf der Arbeit des sechsten Jugendrats, dessen Amtszeit sich langsam dem Ende entgegen neigt, sagte Vorsitzende Anne Marie Faßbender beim Tagesordnungspunkt "Vorbereitungen für die Jugendratswahl 2016". Um neue Kandidaten für das Amt zu finden, soll eine Broschüre angefertigt werden, berichtete der Geschäftsführer. Zudem sollen sich einige der Ratsmitglieder auch beim Tag des Ehrenamts im Allee Center am 21. November präsentieren, von ihren Erfahrungen erzählen und für eine Jugendrats-Kandidatur werben. Anfang Januar werden alle Remscheider Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren per Post über die Wahl im März benachrichtigt.

Bis dahin wird der amtierende Jugendrat noch seine Projekte fortführen. Unter anderem steht kommenden Monat die Eröffnung der Parkour-Anlage an, für die der Jugendrat lange gekämpft hatte. "Die Anlage ist bis auf wenige Details fertig", berichtete Michael Ketterer vom Jugendamt. Unter anderem müssten noch Schilder, ein Hinweis- und ein Sponsorenschild sowie drei dekorative Metall-Figuren aufgestellt werden. Der Rasen muss noch anwachsen, "damit wir zur Eröffnung am 7. November nicht im Matsch stehen müssen", sagte Ketterer.

Durch den Rücktritt von Sirin Seydo, die das Gremium verlässt, weil sie fürs Studium nach Bielefeld zieht, rückt Kirill Sosna (18) nach. Er wurde auf der Sitzung offiziell vereidigt und gilt nun als vollwertiges, stimmberechtigtes Mitglied. Engagiert hat er sich jedoch auch schon in den vergangenen eineinhalb Jahren. Stets nahm er an den monatlichen Sitzungen teil, arbeitete in den Projektgruppen. "Für mich ist das kein großer Unterschied", sagte der 18-Jährige. Sein ehrenamtliches Engagement sieht er nicht als Arbeit.

(seg)
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