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Remscheid
Junges Festival im Stadtpark wirbt für ein friedliches Zusammenleben

Remscheid. Die Remscheider Jugendkultur setzt Maßstäbe, wenn es um das Miteinander geht: Mit der zweiten Auflage des erfolgreichen Jugendkulturfestivals "RS United" am übernächsten Samstag, 3. September, rund um die Konzertmuschel im Stadtpark, werben die Träger der Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit (AGOT) und ihre Kooperationspartner für ein multikulturelles und friedliches Zusammenleben in der Stadt.

Für das mehrstündige Programm, das um 16 Uhr starten und bis etwa 22 Uhr gehen soll, konnten die Organisatoren Bands gewinnen, die ebenfalls hinter diesem Grundgedanken des Festivals stehen. Headliner sind unter anderem die Rock-Electro-Crossover-Band "Dickes Gebäude" aus Remscheid, der Heidelberger Reggae-Künstler "Miwata" sowie die Latin-Rocker "Casa d'Locos". Musikalisch wird für jeden etwas dabei sein, verspricht Julia Dill vom Planungsgremium des Festivals, die auch Singer-Songwriter Leander Reinshagen, Punkband "Room Six", und Noah Levi, Gewinner von "The Voice Kids", im Line-Up parat hat.

"Wir haben das Konzept vom Vorjahr weitergeführt und sind diesmal tiefer ins Detail gegangen", sagte sie. Die Musiker und Bands sollen zahlreiche Besucher in den Park locken, doch auch die Botschaft eines friedlichen, multikulturellen Miteinanders, soll weiter in den Vordergrund rücken. "Die Träger der AGOT, die Organisation 'Kein Mensch ist illegal', Remscheid Tolerant und die Caritas sowie der Jugendrat werden Teile ihrer Arbeit zum Thema ausstellen und präsentieren.

Es wird auch ein größeres Mitmachprogramm geben. Unter anderem sollen kleine Giveaways, Buttons und Festivalbändchen verteilt werden. Es wird eine Fotoaktion geben, die in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag "rs-united" zu sehen sein wird. "Es wird das beste Event des Jahres sein", ist sich Gerd Dietrich-Wingender, Geschäftsführer des Jugendrats, sicher.

Darauf freut sich auch Sozialdezernent Thomas Neuhaus: "Es ist wichtig in diesen Tagen ein solches Festival zu haben, wo Jugendliche unter Beweis stellen, dass gruppenbezogene Gewalt und Diskriminierung in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Ein Fest der Multikulturalität, bei der wir Erwachsene uns von den Jugendlichen zeigen lassen können, wie ein buntes Miteinander wirklich funktioniert."

(seg)
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