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Remscheid
Kaum Arbeit für die Bürgermeister

Remscheid. Drei ehrenamtliche Stellvertreter hat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD). Sie sollen ihn bei der Wahrnehmung von repräsentativen Terminen unterstützen, damit er sich auf die Amtsgeschäfte konzentrieren kann oder ihn bei großer Termindichte entlasten.

Doch das ist offenbar kaum nötig. Gerade mal 61 Termine nahmen Lothar Krebs (SPD), Kai Kaltwasser (CDU) und David Schichel (Grüne) in diesem Jahr bislang wahr, berichtete der OB am Donnerstagabend im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt. Er beantwortete damit eine Anfrage der Linken.

Mast-Weisz begründete die geringe Zahl der Termine unter anderem damit, dass seine Stellvertreter zum Teil berufstätig seien und daher nicht immer für ihn einspringen könnten. Dann werde er von den Dezernenten vertreten. Im kommenden Jahr werde sich die Zahl der Termine für die drei stellvertretenden Bürgermeister aber erhöhen, kündigte er an.

In der vergangenen Ratsperiode war die Zahl der Stellvertreter von bislang zwei auf drei erhöht worden. Wegen der anfallenden Mehrkosten von 6000 Euro für den dritten Bürgermeister war darum eine politische Diskussion entbrannt.

(hr)
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