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Remscheid
Kinderträume aus Kunststoff und Luft

Remscheid. In der Sporthalle Jahn ist noch bis zum Ende der Ferien ein großes Hüpfburgen-Paradies aufgebaut. Von Cristina Segovia-Buendía

Der Remscheider Schwimmverein (RSV) hat die Sporthalle Jahn an der Neuenkamper Straße während der beiden Osterferien-Wochen in ein Hüpfburgen-Paradies verwandelt. Noch bis morgen können sich Kinder hier austoben.

Gestern Vormittag nutzten 35 Schüler der OGS Menninghausen den bunten Indoor-Spielplatz für einen Ausflug: Beim Spielen und Toben hatten die Sechs- bis Zehnjährigen offenbar viel Spaß und waren aus dem Spieleparadies kaum noch hinauszubekommen. Doch nach zwei Stunden mussten sie schließlich den Heimweg antreten.

Auf die Frage, ob es ihnen Spaß gemacht hat, antworteten die fröhlichen wenn auch etwas erschöpften Kinder gleich einstimmig im Chor mit einem lauten und langgezogenen "Jaaaaa!" Vor allem eine Attraktion hatte es den Kindern offenbar angetan, denn sie alle schwärmten nur von ihm: dem großen Hüpfburg-Fisch. Bei einer ähnlichen RSV-Veranstaltung im vergangenen Herbst war es noch ein großes Krokodil gewesen, das auf der Beliebtheitsskala der Kinder oben stand. Auf dem Fisch konnten sie nicht nur ausgiebig herumtollen, im Gegensatz zu den drei anderen Hüpfburgen in der Halle brachte dieser auch noch eine weitere Funktion mit: Er konnte sein Maul öffnen und schließen. Die Kinder hatten scheinbar großen Spaß daran, sich im Schlund des Meeresbewohners zu verstecken, und schrien jedes Mal aufgeregt, wenn er sich langsam schloss - ganz so als ob das aufblasbare Objekt sie tatsächlich verschlingen würde.

Für OGS-Leiterin Alexandra Noch-Klein war es eine gute und kostengünstige Alternative zu anderen Ferienprogrammen in der Region. Und vor allem gut erreichbar. "Es war ganz toll", sagte die Leiterin. Eine Kollegin, die mit einer Gruppe schon im Herbst Gast des RSV gewesen war, hatte es ihr empfohlen. "Es war sehr lustig, die Kinder hatten viel Spaß und es war für uns jetzt ein günstiger Ausflug." Für solch große Kindergruppen sei es nämlich nicht einfach, etwas Passendes in der Nähe zu finden. "Eigentlich hätten wir für eine Aktion wie diese bis nach Wuppertal fahren müssen." So konnten sie sich die Fahrt sparen. Und stattdessen unternahm die Gruppenleiterin mit ihren Schützlingen eine 30-minütige Wanderung.

Moritz Knaup, angehender Sport- und Fitnesskaufmann beim RSV war ebenso zufrieden, denn der Indoor-Spielplatz sei diesmal noch besser angenommen worden als im Herbst. "Wir hatten im Vormittagsbereich sehr viele Anmeldungen von Kindergarten- und Schulgruppen. Nachmittags kamen dann eher die Familien", sagte er.

Noch bis morgen 17 Uhr kann der Indoor-Spielplatz besucht werden.

Quelle: RP
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