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Remscheid
Kinopläne - Politik genehmigt Verkauf des Grundstücks

Remscheid. Die Kinopläne am Hauptbahnhof haben die nächste politische Hürde genommen. Einstimmig stimmte der Bauausschuss für den Verkauf des Grundstückes des Bahnhofsgartens. Jürgen Kucharczyk (SPD) erhofft sich von der Ansiedlung "einen Impuls für die Innenstadt" und "ein Stück zusätzliche Lebensqualität für die Stadt".

Nur die Linke enthielt sich. Auch er freue sich, dass Remscheid ein Kino bekomme, sagte Fraktionschef Fritz Beinersdorf. Seine Fraktion habe aber ein großes Problem mit den Umständen des Geschäfts. Wie berichtet, verkauft die Stadt das Grundstück deutlich unter dem Wert, mit dem es im städtischen Haushalt steht. Begründet wird das mit den aufwendigen und teuren Gründungsarbeiten, die hier nötig sind. Es entstehe ein Verlust von 380 000 Euro für die Stadt, sagte Beinersdorf. Eine Antwort auf die Frage, warum die Stadt das problematische Grundstück für einen so hohen Preis von der Bahnhofsgesellschaft gekauft habe, bekam Beinersdorf im öffentlichen Teil der Sitzung nicht. Die Stadt müsse nicht "ihr Innerstes nach Außen stülpen", sagte der Vorsitzende des Bauausschusses, Otto Mähler (SPD). Beinersdorf warf er vor, noch bei der besten Nachricht "nach einem Haar im Topf" zu suchen. Die Stadt habe schon die "Hand an der Tür des Kinos", das sei doch mal ein Grund zur Freude.

(hr)
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