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Remscheid
Kitas - Gebührenmodell bleibt

Remscheid. Stadt fehlt Personal und Datenmaterial, sagt Dezernent Thomas Neuhaus.

Das von der Politik geforderte Konzept eines stärker gestaffelten Modells für die Berechnung der Kita-Beiträge sorgte am Mittwochabend für Diskussionen im Jugendhilfeausschuss. Sozialdezernent Thomas Neuhaus erklärte, dass die Erstellung eines neuen Beitragsmodells vor 2018 aus technischen und personellen Gründen nicht realisierbar sei.

In der kurzen Sondersitzung, die sich vornehmlich zum die Abstimmung des Nachtragshaushaltsplans für 2016 drehte, fragten einige der Ausschussmitglieder, vornehmlich aus der CDU-Fraktion, Neuhaus erneut nach der geforderten Eingabemaske zur Abfrage des Einkommens, um ein gerechteres Beitragsmodell für Eltern zu erstellen. Ausschlaggebend dafür war die vom Rat im Zuge der Sparpläne beschlossene Erhöhung der Kindergarten-Beiträge gewesen. Mit einer stärkerer Auffächerung möchte die Politik zumindest die Gebühren-Sprünge für die Eltern etwas verkleinern. "Dazu fehlen uns die nötigen Daten, und um diesen Datensatz zu erheben fehlen uns das nötige Personal und die Software", sagte Neuhaus. Außerdem wolle man keine Verunsicherung bei den Eltern erzeugen, die soeben erst das neue Modell akzeptiert hätten. "Eltern wollen eine Transparenz des Beitragsmodells, was mit diesem einfachen Modell, das wir zurzeit haben, durchaus gegeben ist."

Die Kindergarten-Beiträge seien das erste Mal seit 2008 erhöht worden, rief Neuhaus in Erinnerung. "Und damit liegen wir immer noch unter der Inflationsrate."

(seg)
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