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Remscheid
Kleine Jecken feiern in Ehringhausen

Remscheid. Was für ein schönes Bild, als am grauen, wolkenverhangenen Samstagnachmittag unzählige kleine und große Kinder in ihren fantasievollen Kostümen die Ehringhauser Turnhalle stürmten, um Karneval zu feien. Zum fünften Mal hatten der Vorsitzende Hans-Jürgen Wilhelm und sein engagiertes Team eingeladen. Von Sabine Naber

Die Halle war mit bunten Luftballons und Luftschlangen dekoriert, die Mitglieder hatten eine riesengroße Auswahl an Kuchen gespendet, und aus dem Lautsprecher schallten lustige Lieder. "Hallo, du altes Skelett" wurde ein aufwendig kostümierter Jeck begrüßt. Er mischte sich unter Feuerwehrmänner mit rotem Helm, Zauberinnen mit spitzen, schwarzen Hüten, Indianer mit Federschmuck, Schmetterlinge mit rosa Flügeln und andere Tiere wie beispielsweise Tiger, Bienen, Eisbären oder Drachen.

Zu den jüngsten Karnevalsbegeisterten zählte der erst elf Monate alte Aaron als süßer Fisch "Nemo". So ganz klaglos hatte er sich sein Kostüm nicht anziehen lassen: "Aber jetzt ist er abgelenkt. Der Trubel hier in der Halle lässt ihn alles Andere vergessen", meinte die lachende Mama, die selbst - wie auch die meisten anderen Erwachsenen - kostümiert ist.

Einer der Höhepunkte an diesem Nachmittag waren die Auftritte der jungen Tänzerinnen, die im "Tanzstudio Remscheid" von Trainerin Manuela Budic unterrichtet werden. Den Anfang machten sechs Mädchen zwischen acht und zehn Jahren, die ganz in Schwarz auftraten und ihrer Gruppe den Namen "Tabula Rasa" gegeben haben. Sie bewegten sich exakt zur Musik, und ein Spagat oder eine Brücke schien für sie alle kein Problem zu sein.

Abgelöst wurden sie von den Großen, der Gruppe "Phönix", zu der neben neun Mädchen ein Junge gehören. Sie zeigten einen wunderschönen Tanz, mit dem sie in Kürze auch bei einem Wettbewerb in der Landesliga antreten werden. Die kleinen Zuschauer waren von den Vorführungen begeistert.

Und dann hieß es "Kamelle, Kamelle". Die Kinder jagten den Bonbons nach, die eine Übungsleiterin großzügig in die Menge warf. Die Trainerinnen tanzten mit den Kindern, es wurde gespielt, und die Eltern wurden auf die Tanzfläche gelotst. "Das ist ein toller Erfolg", freute sich der Vorsitzende. Die Stimmung war so schön, dass am Ende gefragt wurde, warum schon um 17 Uhr Schluss sein sollte. "Gerne werde ich bei der nächsten Mitgliederversammlung eine Verlängerung anregen", sagte der Vorsitzende.

Quelle: RP
 
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