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Remscheid
Kraftpaket, Cityflitzer und Elektroauto

Remscheid. Große Auswahl bei der Motorshow auf der Alleestraße / 20 Autohändler warben um Kunden. Von Stefanie Bona

Die Remscheider Motorshow ist und bleibt ein Publikumsrenner und sorgt einmal im Jahr auch auf der unteren Alleestraße für die Belebung, die man sich an jedem Tag wünschen würde.

20 Autohäuser aus Remscheid und der Umgebung machten aus der Einkaufsmeile den größten Freiluft-Autosalon in der Region, der zwar am Nachmittag etwas unter dem durchwachsenen Wetter litt, aber dennoch durchweg eine gute Resonanz verzeichnete. Von der Zange bis zum Markt reihten sich die Modelle, die eine Palette in allen Preis- und Leistungsklassen boten. Das Angebot reichte von der geräumigen Familienkutsche mit viel Platz in Innen- und im Kofferraum über den erschwinglichen, wendigen Cityflitzer bis hin zur S-Klasse für stolze 170 000 Euro.

So galt beim Publikum die Devise: bewundern, begutachten, vergleichen, informieren, hier und da probesitzen und von Fall zu Fall auch beraten. "Diese Veranstaltung ist eine gute Imagewerbung. Und wir nehmen in jedem Jahr viele Kontakte mit, um später Prospekte zu verschicken und zu Probefahrten einzuladen", berichtete Jens Wisniewski, Geschäftsführer des Lenneper Autohauses Berghaus. Denn viele Passanten besuchten mit konkreten Gedanken an den Kauf eines neuen Wagens die Motorshow und suchten auch das Beratungsgespräch. Sparsamkeit sei das Gebot der Stunde, sagte Wisniewski. "Auch Elektro ist verstärkt ein Thema." Letztlich müsse aber auch das Design gefallen.

Dass die geländegängigen, sogenannten SUVs in vielerlei Ausstattung und in unterschiedlicher Größe im Trend liegen, zeigte sich ebenso. Diese Sparte hat nahezu jeder Hersteller mittlerweile im Programm. Auch mit der neuesten Technik wie etwa mit der automatischen Verkehrsschilderkennung gewissermaßen als Fahrassistenz konnten sich die Besucher auf der Alleestraße beschäftigen.

Wie vielerorts zu sehen war und vom Experten bestätigt wurde: Autos sind schon lange nicht mehr nur Männersache. Viele Damen nahmen die Gelegenheit wahr, ausgiebig Vergleiche anzustellen und etwa direkt vor Ort die Beinfreiheit am Steuer oder hinter dem Fahrersitz zu testen. Fachsimpeleien gab es genauso zwischen Vater und Sohn. "Guck mal hier! Was kostet denn sowas?", hieß es etwa beim Flanieren zwischen blankgeputztem Chrom im PS-starken, gehobenen Segment. Ein junger Mann im Grundschulalter durfte sogar am Steuer eines Porsche Boxster GTS Platz nehmen. "In zehn Jahren ist er deiner", meinte ein Mitarbeiter freundlich. Den Steppke interessierte etwas anderes: "Kann das Ding auch hupen?"

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Quelle: RP
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