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Remscheid
Kreutzer plant für 2017 mit dem Kirmesplatz

Remscheid. Die Bilanz des Oktoberfestes fällt rundum positiv aus. Von Cristina Segovia-Buendía

Ganz ohne Zwischenfälle kam die dreitägige Wies'n Gaudi vergangenes Wochenende aus: Mit mehreren Tausend Besucher stellte die 13. Auflage des Lenneper Oktoberfestes alle bisherigen bayrisch-bergischen Volksfeste in den Schatten. Es wurde zünftig, aber zivilisiert gefeiert, lobte Klaus Kreutzer, der mit dem Fest rundum zufrieden ist.

Nach drei harten aber erfüllenden Tagen zog Klaus Kreutzer, Vorsitzender des Verkehrs- und Fördervereins Lennep, Veranstalter des Lenneper Oktoberfestes, gestern eine positive Bilanz. "Mit einem Tag Abstand kann ich nur sagen, dass wir als Veranstalter rundum zufrieden sind. Auch von den Besuchern haben wir eine durchweg positive Resonanz erhalten."

Das 13. Lenneper Oktoberfest lockte vergangenes Wochenende allein am Samstagabend 2500 Besucher zur zünftigen Wies'n Gaudi in die Röntgenstadt. "Der Höhepunkt war sicherlich der Samstagabend im ausverkauften Zelt, aber auch schon zum Fassanstich am Freitag und zum Familientag und Frühschoppen am Sonntag waren wir sehr gut besucht", sagte Kreutzer. Das Sicherheitskonzept der beauftragten Security-Firma sei aufgegangen, bestätigte der Vorsitzende. "Wir sprechen nicht über Sicherheit, wir praktizieren sie." Es gab keine exzessiven Einlasskontrollen, und die Sicherheitsleute im Zelt wirkten dezent aus dem Hintergrund. "Von Eingriffen haben wir nichts mitbekommen. Die Leute haben toll und ausgelassen gefeiert." Auch mit den Helfern des Deutschen Roten Kreuzes habe Kreutzer gesprochen: "Auch sie konnten keine Zwischenfälle melden."

Von den Ausschreitungen am Sonntag beim Bezirksligaspiel zwischen dem FC Remscheid und Union Solingen im benachbarten Röntgenstadion habe man im Zelt ebenso wenig mitbekommen: "Als die Randale begann, hatten wir schon Schluss gemacht. Aber die Sicherheitswache im Zelt, die auf die Technik aufgepasst hat, hat von keiner Störung berichtet."

Kreutzer fasste zusammen: "Also ich habe wirklich kein Haar in der Suppe gefunden und wäre froh, wenn wir nächstes Jahr wieder so feiern könnten." Ob der Kirmesplatz im nächsten Jahr aufgrund des DOC-Baus noch zur Verfügung stehen wird, weiß Kreutzer nicht, doch geht seine schon begonnene Planung für 2017 davon aus. Die Anträge lägen der Stadt vor. Noch für dieses Jahr wurde Kreutzer von OB Burkhard Mast-Weisz zu einem Gespräch ins Rathaus geladen: "Er hat versprochen, nach einer Lösung zu suchen. Aber ich bin zuversichtlich, auch 2017 noch mal auf dem Kirmesplatz feiern zu können."

Quelle: RP
 
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