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Remscheid
Kreuzung Vieringhausen wird zum Nadelöhr

Remscheid. Ampelanlage soll ab nächster Woche den Verkehr regeln, solange die Hochwasserschutzarbeiten in Unterburg dauern. Von Christian Peiseler und Günter Tewes

Die Arbeiten für den Hochwasserschutz am Eschbach starten am Montag. Dann wird die Eschbachstraße für anderthalb Jahre zur Großbaustelle. Mit erheblichen Konsequenzen für die Kreuzung Vieringhausen. Eine Ampelanlage soll dort den Verkehr regeln, der aus Reinshagen kommt und in Richtung Innenstadt oder nach Müngsten fahren will. Freie Fahrt aus der Remscheider City in Richtung Westhausen und Müngsten wird es für die nächsten 18 Monate ebenfalls nicht geben. Die Linksabbiegerspur an dieser Kreuzung ist beampelt. Auch wer geradeaus fährt, muss die Signale der Ampelanlage achten. Grund für die Installation ist das zu erwartende starke Verkehraufkommen nach Solingen. Bis zu 2000 Autos in der Stunde passieren diesen Bereich. Das haben Verkehrszähler herausgefunden.

Die Kreuzung Vieringhausen über die Losenbücheler Straße zu umgehen, verhindern die Verkehrsplaner durch eine Einbahnstraßen- und Sackgassenregelung. Nur wer aus Solingen kommt, kann noch rechts in die Losenbüchler Straße abbiegen. Die Losenbücheler Straße ist eng und schmal. Zudem gehört das Abbiegen auf den Solinger Straße zu den Gefahrenpunkten in Remscheid. Ein Blitzer kontrolliert dort das Tempolimit von 30 km/h.

Die Eschbachstraße ist bereits seit der Einführung der einspurigen Verkehrsführung in Unterburg ein Nadelöhr. Wenn der Eschbach tiefergelegt und die Stützmauern saniert sind, soll die Ampelregelung aufgehoben und die Verbindung zwischen dem Burger Bahnhof und der Wupperbrücke wieder in beide Richtungen freigegeben werden. Bis das voraussichtlich im Dezember 2017 so weit ist, ist in Unterburg sowohl für Pendler aus Oberburg und Wermelskirchen als auch für die Anwohner im Bereich der künftigen Großbaustelle und des Mühlendamms mit Einschränkungen zu rechnen.

"Die Zufahrt nach Unterburg ist weiterhin möglich, aber nicht die Durchfahrt", sagte Sabine Rische, Sprecherin der Stadt Solingen. Dies werde ab Montag beschildert. Die Stadt hat ein hohes Interesse, während der Bauphase den für den Stadtteil so wichtigen Tourismus möglichst wenig zu beeinträchtigen. Parkplätze stehen in Unterburg auf der Wupperinsel, an der Seilbahn, an der Hasencleverstraße und dort zusätzlich auf einer Wiese zur Verfügung.

Doch auch eine vorübergehende Vollsperrung der Eschbachstraße auf circa 25 Metern wird sich nicht vermeiden lassen, und zwar in den Sommerferien für voraussichtlich zwölf Tage vom 18. bis zum 29. Juli sowie zusätzlich noch an zwei weiteren Tagen, heißt es.

Quelle: RP
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