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Remscheid
Kritik: Koordinator macht das DOC noch teurer

Remscheid. Kritisch äußerte sich BM-Leser Markus Eschweiler bei einem Anruf in der Redaktion über die Entscheidung des Rates, in der Stadtverwaltung eine zusätzliche Stelle für einen DOC-Koordinator zu schaffen. Wie berichtet, soll dieser Koordinator bis Juni 2020 arbeiten. Dafür wurden Personal- und Sachkosten in Höhe von insgesamt 419.000 Euro eingeplant. In der Vorlage, die in der vergangenen Woche vom Rat beschlossen wurde, hießt es, dass diese Kosten im Bereich des Jobcenters kompensiert werden können. Das erwecke den Eindruck, als ob der Stadt durch diese Lösung keinerlei finanzielle Nachteile entstünden, sagt Eschweiler. Tatsächlich aber hätten diese Einsparungen an anderer Stelle zu positiven Effekten oder zum Schuldenabbau genutzt werden können.

Eschweiler stellt die Schaffung der neuen Stelle, die mit Dietmar Klee besetzt wird, aber auch grundsätzlich in Frage. Die Stadt habe durch den jüngsten Ratsbeschluss einen Baudezernenten und verfüge zudem über eine Rechtsdezernentin. Warum können diese beiden die Aufgaben des Koordinators nicht erledigen? Die rund 420.000 Euro für den DOC-Koordinator trieben die Kosten für das Projekt weiter in die Höhe, sagt Eschweiler, der zu der Gruppe der DOC-Gegner in Lennep gehört.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) habe zudem angekündigt, dass mit Baustart noch ein Baustellen-Koordinator eingestellt werden soll. Auch der werde die DOC-Kosten für die Stadt Remscheid weiter erhöhen, sagt Eschweiler.

(hr)
 
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