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Remscheid
Kunstschule setzt auf neue Angebote

Remscheid. Leiterin Dorothee Mügge will mit neuem Konzept die Persönlichkeitsentwicklung fördern. Von Hagen Thiele

Das neue Programm 2015/2016 der Musik- und Kunstschule (MKS) für den Fachbereich Kunst bietet bekannte Kurse und fünf Neuheiten. Erstmals richten sich die Angebote zudem an junge Erwachsene. "Manche Kurse sind gut besucht, andere besitzen ungenutzte Kapazitäten", erklärt Dorothee Mügge, die Mitte Juni die Nachfolge des ehemaligen MKS-Leiters Charles Wesseler antrat. Außerdem sei es so möglich, dass Kinder und Eltern Angebote gemeinsam wahrnehmen.

"Das Experimentelle soll bei den Kursen im Vordergrund stehen", sagt Mügge. Das Konzept helfe bei der Persönlichkeitsentwicklung. Das gilt für ein Angebot wie die "Experimentelle Druckwerkstatt" (Mo. von 18 bis 19.30 Uhr) von Susanne Reichmann, aber auch für Kurse wie "Ton, Stein und Scherben!" (Di. 18.30 bis 20 Uhr) von Judith Mennenöh. Mennenöh leitet außerdem dienstags für die MKS ein kostenloses Angebot für Sechs- bis Zehnjährige in der Kinder- und Jugendwerkstatt "echt kremig!" im Kremenholl. "Sie ist eine wunderbare Pädagogin, die gut auf die Kinder eingeht", sagt Mügge.

Ebenfalls neu ist die freie Textilgestaltung (Mi. 18 bis 19. 30 Uhr) von Magdalena Morcinietz. Die Dozentin hilft außerdem bei "Zeichenkurs und Mappen-Vorbereitung" (Do. 18 bis 19.30 Uhr) jungen Menschen ab 14 Jahren dabei, Mappen zu erstellen, mit denen auch die Bewerbung an einer Kunsthochschule möglich ist. "Schon so manche dieser Mappen hat den Weg zur Uni geebnet", sagte Nicole Grüdl-Jakobs, die Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums. Zu diesem Kreis gehört Hakan Eren, der inzwischen selbst Kurse an der MKS leitet. Immer freitags von 17.30 bis 19.30 Uhr entwickelt Eren mit den Teilnehmern von "Kunst und Mechanik" unter dem Motto "Hauptsache es bewegt sich!" Gebilde aus Holz und Stoff. Den Reigen an Neuheiten komplettiert die "Offene Kunstschule", bei der Mügge immer samstags von 10 bis 13 Uhr besondere Angebote und kleinere Workshops vorstellt. Es ist keine Voranmeldung nötig und es werden nur die Materialkosten erhoben. Die MKS hat für die Zukunft weitere Pläne. "Wir wollen den Bereich multimedialer Angebote ausbauen", erklärt Mügge. Außerdem besteht die Überlegung, einen eigenen Fachbereich für Tanz und Theater einzurichten, weswegen die Theater-Angebote nicht mit in das neue Kunstprogramm aufgenommen wurden.

Quelle: RP
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