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Remscheid
Land gibt 690 000 Euro für Galerie-Umbau

Remscheid. Für den Plan der Stadt, die leerstehenden Räume der städtischen Galerie an der Scharffstraße zum neuen Domizil der Musik- und Kunstschule (MKS) und zugleich zu einer Begegnungsstätte für Flüchtlinge umzubauen, liegt nun eine Finanzierungsgrundlage vor. Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf gestern berichtete, erhält Remscheid aus einem Städtebau-Sonderprogramm für die Integration von Flüchtlingen in den Kommunen insgesamt 800.000 Euro. Der größte Teil des Geldes, 690.000 Euro, soll für die Galerie verwendet werden. Außerdem sollen für 110. 000 Euro die ehemalige Hausmeisterwohnung am Lenneper Röntgen-Gymnasiums für die Nutzung durch Integrationsklassen umgebaut werden.

Weil unter anderem die CDU Zweifel hat, ob sich der MKS-Betrieb in der Galerie auch mit der Idee einer Begegnungsstätte für Flüchtlinge vereinbaren lässt, fand die Bewerbung um die Gelder im Rat nur eine knappe Mehrheit. Die CDU hat von der Stadt nun die Vorlage eines Nutzungs-Konzepts gefordert. Die Stadt braucht das Fördergeld, weil sie keine eigenen Mittel für den Umbau der Galerie hat.

(hr)
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