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Remscheid
Leibniz-Gymnasium eröffnet neue Bibliothek als Lernort

Remscheid. Mit der neuen Schülerbibliothek am Leibniz-Gymnasium setzt Schulleiter Thomas Giebisch ein Zeichen entgegen des Trends. "Ich will, dass das Gefühl der Bibliothek erhalten bleibt, mit gesicherten Kenntnissen. Wo etwas aufgeschlagen, kopiert und unterstrichen werden kann", erklärte Giebisch mit einem Lächeln. Von Anna Mazzalupi

Auch,wenn das Internet nicht im Fokus liegt, bietet die moderne Bibliothek in der ehemaligen Hausmeisterwohnung auch sechs PC Arbeitsplätze. Eine helle Atmosphäre sowie verschiedene Arbeitsplätze zwischen den Regalen laden besonders die Oberstufenschüler zum Arbeiten ein. Seit rund drei Wochen kann die "Bib" bereits in der Zeit von 9 bis 14 Uhr von den insgesamt 740 Schülern genutzt werden. In der letzten Stunde steht sie auch den Unterstufenschülern zur Verfügung.

Die offizielle Einweihung findet morgen statt. "Seit ungefähr eineinhalb Wochen ist es auch so, dass sich jeden Tag Schüler hier aufhalten. Selbst die Kleinen kommen in ihren Pausen und schauen neugierig", merkte Gerd Schneller vom Förderverein der Schule an. Abwechselnd betreuen Lehrer und Eltern während der Öffnungszeiten die Bibliothek mit dem reinen Präsenzbestand für alle Fachrichtungen. Stephan Jaspers katalogisiert als 450 Euro-Kraft den Bücher-, CD und DVD-Bestand. Die Medien wurden durch die Unterstützung der Ria-Fresen-Stiftung sowie der Sparkassenstiftung im F(l)air Weltladen bestellt. Mit der finanziellen Unterstützung wollen die beiden Stiftungen möglichst vielen Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Bildung ermöglichen. Von den 30 000 Euro hat Giebisch noch rund 8000 Euro zurückgehalten, um den Bestand den wechselnden Bedingungen des Abiturs anpassen zu können. So profitiert zum Beispiel auch das Fach Sport von dem Puffer, da es im kommenden Schuljahr wieder als Abiturfach angeboten wird.

Die Möbel wie Tische, Stühle oder Regale im Wert von 20 000 Euro hat die Schule gekauft. Die Renovierung führte die Stadt durch. Planungen für die neue Bibliothek gab es bereits seit 2010. Es gab verschiedene Umstrukturierungen des Standortes durch die Auflösung der Hauptschule und den Einzug der Grundschule Eisernstein, so verzögerte sich die Umsetzung. Mit dem Ergebnis sind aber alle Akteure zufrieden. Der Kellerraum soll künftig als Archiv der Schulgeschichte dienen. Die Terrasse soll im Sommer als Arbeitsplatz zur Verfügung stehen.

Quelle: RP
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