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Remscheid
Lob von allen Seiten für den ersten Sachsentag

Remscheid: Lob von allen Seiten für den ersten Sachsentag
Bis in die Nebengassen drängten sich Menschen zum ersten Sachsentag in der Altstadt. Aber alles lief fröhlich, friedlich und störungsfrei ab. Es gab keinerlei negative Randerscheinungen, sagt das Ordnungsamt. FOTO: jürgen moll
Remscheid. Veranstalter mit Ablauf und Resonanz zufrieden / Ordnungsamt: "Es hat funktioniert" / Neuauflage ist im Gespräch Von Solveig Pudelski

Der erste Sachsentag hat in Lennep Maßstäbe gesetzt. Nicht nur die Veranstalter loben die rundum gelungene Premiere, sprechen von einer "sensationellen Atmosphäre" und einem sehr positiven Feedback. Auch Jürgen Beckmann, Leiter des Ordnungsamtes, schwärmt von einer "tollen Veranstaltung in jeder Hinsicht mit einem friedlichen, freundlichen Publikum". Und für die Lenneper Wirte hat sich der Tag gelohnt, lautet der Tenor. "Die Gastronomie war gut besucht", sagt Edmund Joska vom "Tortenatelier".

Stefanie Hertel beim Sachsentag in Remscheid FOTO: Moll, J�rgen

Am Samstag hatte ein Team des Ordnungsamtes gemeinsam mit Polizei den Platz und Nebengassen kontrolliert. Dabei ging es nicht nur um Sicherheit. Die Behörde kontrollierte auch, ob sich die Wirte an die getroffenen Absprachen zur Gläserfrage - nur Plastik auf dem Veranstaltungsplatz vor der Bühne - und zur genehmigten Außengastronomie-Fläche halten. Beckmann nach dem Tag der Bewährungsprobe: "Es hat funktioniert."

Gibt es nach so viel Lob und Applaus eine Neuauflage? Nicht im nächsten Jahr, aber vielleicht 2017 könnte es eine ähnliche Veranstaltung geben, sagt das Veranstalter-Duo. "Es muss kein zweiter Sachsentag sein, aber der Tag sollte originell und professionell sein", meint David Schmidt von Lenneper Schule für Musik, Tanz & Theater. Das Event müsse größenmäßig zu Lennep passen. "Helene Fischer wäre auch eine Nummer zu groß." Mehr als 3000 Zuschauer passen nicht in die Altstadt.

Klaus Mathies vom Fallschirmclub Remscheid teilt die Begeisterung, schränkt aber sogleich ein: "Ohne Sponsoren geht es nicht." Der Sachsentag mit Stargast Stefanie Hertel sei mit einem erheblichen Aufwand und "einem finanziellen Restrisiko" verbunden gewesen. Über Zahlen möchte er nicht sprechen. Aber die Unterstützung der Sparkasse und die Hilfe des Stadtmarketings bei der Plakatwerbung habe enorm geholfen.

Beide Ehrenamtler haben viel Energie und Zeit in das Event gesteckt, wirken aber zwei Tage nach der Großveranstaltung mit "3000 Gästen" (Mathies) noch euphorisch. "Das Flair der Altstadt wirkte, das Timing stimmte", sagt Mathies. An Lenneps Hollywood-Treppe gab es eine "Punktlandung". Als der Wagen mit Stefanie Hertel vorfuhr und er dem Gast die Tür öffnete, habe Hansi Konnerth gerade den letzten Ton gesungen, Stefanie Hertel griff zum Mikro und sang, die Stufen hinabsteigend, die ersten Takte. Dank der zweiten Bühne, die die der Bergischen Morgenpost zur Verfügung gestellt hatte, konnte ein Nonstopprogramm laufen, Unterbrechungen durch Umbauten und dem Soundcheck gab es nicht.

Stefanie Hertel ist nicht nur ein Profi auf der Bühne, sondern offenbar auch mutig. "Sie hat zugesagt, den Tandemsprung zu wagen", erzählt Fallschirmspringer-Lehrer Mathies.

Quelle: RP
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