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Remscheid
Lüttringhausen hofft auf eine Bühne

Remscheid. Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller sprach mit der BM über anstehende Projekte im neuen Jahr. Von Stefanie Bona

Die Neugestaltung der Rathausumgebung wird eines der wichtigsten Projekte für die Bezirksvertretung Lüttringhausen in diesem Jahr sein. Wie berichtet, stehen im städtischen Haushalt 100.000 Euro zur Verfügung, mit denen das Umfeld des denkmalgeschützten Lüttringhauser Rathauses aufgewertet werden soll. Geld, mit dem gewiss nicht der ganz große Wurf zu machen sei, "trotzdem ist es schön, dass wir`s haben", sagt Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller.

Wie die Mittel verwendet werden, sollen die Bürger entscheidend mitbestimmen. "Das haben wir immer so gesagt und daran halten wir auch fest", bekräftigte er gegenüber der BM. Möglichkeiten zur Attraktivitätssteigerung sind zum Beispiel eine Neuanlage des an der Rückseite des Rathauses gelegenen Hofes, des Vorplatzes oder auch des angrenzenden Bandwirkerplatzes. An dieser Stelle wünscht sich die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung eine kleine Veranstaltungsbühne, ähnlich der Altstadt-Bühne in Lennep. "Dafür müsste man aber Sponsoren finden. Das kann nicht aus den 100.000 Euro geschehen", betont der Bezirksbürgermeister, der sehr zufrieden ist, wie sich die sogenannte Neue Mitte mit guten Möglichkeiten zur Nahversorgung und einer großen Anzahl von Parkplätzen entwickelt hat.

Da die Freiwillige Feuerwehr Lüttringhausen zum Ende des Jahres in das neue Gerätehaus an der Lockfinker-/Ecke Schulstraße umziehen wird, stellt sich die Frage, was mit der historischen Wache an der Richard-Koenigs-Straße passiert. Bei einer neuen Nutzung werde man sich angesichts Haushaltslage keine großen Sprünge erlauben können. "Wir müssen schauen, welche Idee sich hier realisieren lässt." Ein weiteres wichtiges Projekt für die Stadtentwicklung in Lüttringhausen ist die Bebauung des früheren Grundstücks der Grundschule Eisernstein. Nach dem Brand im August 2012 zog die Schule ins Schulzentrum Klausen um, das stark beschädigte Gebäude wurde abgerissen, um einer großzügigen Wohnbebauung Platz zu machen.

"Der Vorgang liegt ja schon seit geraumer Zeit beim Planungsamt. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr das Bebauungsplanverfahren auf den Weg bringen können", sagt Stuhlmüller. Denn zur Umsetzung der Pläne werde erneut Zeit ins Land gehen, zumal dies auch vom Investor, für den man sich allerdings noch nicht entschieden hat, abhänge. Für den seit vielen Jahren gewünschten Umbau der Kreuzung Eisernstein sieht der CDU-Politiker so schnell keine Lösung. Die Notwendigkeit einer Veränderung an diesem Verkehrsknotenpunkt sei indes auf jeden Fall gegeben. "Wir sollten schon überlegen, wie man das Vorhaben wieder in den Haushalt einbringen kann."

Quelle: RP
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