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Remscheid
Marika ohne Heim vor ungewisser Zukunft

Remscheid. Vieringhausen (khe) Die traditionsreiche Marinekameradschaft Remscheid von 1895 und der Shanty-Chor Marika stehen möglicherweise vor dem Aus. Der Grund: Zum Ende dieses Monats verlieren sie ihr Vereinsheim im Bunker Vieringhausen, teilt Kassierer Werner Becker.

"Das Jahr 2009 war nicht grau, es war eins der schwärzesten in der Geschichte" von Verein und Chor, schreibt Becker. Erst traten im Juni einige Vorstandsmitglieder zurück, dann erfuhr die Kameradschaft Ende November, dass das Bunkergebäude Vieringhausen 76, in dessen Dachgeschoss sich seit 30 Jahren das Marineheim befindet, von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verkauft wurde und der neue Eigentümer den Mietvertrag nicht verlängern wolle. Allerdings bestehe eine Option, nach einem Umbau das Kellergeschoss des Bunkergebäudes zu gleichen Bedingungen zu mieten.

Am 31. März endet der Mietvertrag, damit sei das Marineheim im Dachgeschoss Geschichte. Am Samstag, 27. März, treffen sich Marinekameradschaft und Chor dort noch einmal zur Mitgliederversammlung, um zu entscheiden, wie es weitergeht. Die Entwicklung tut dem Verein um Ehrenvorsitzenden Hans (Hännes) Schiffers und Vorstandsmitglied Werner Becker weh. Sie müssen mit ansehen, wie sich die Räume des Heimes leeren, das beide Ende 1979 mit begründet haben.

Dass Ende 2009 Shanty-Chor-Leiter Herbert Hartmann schwer erkrankte, bedrückt sie zusätzlich. Doch Hartmann befinde sich inzwischen auf dem Wege der Genesung, teilt Becker mit.

www.marika-rs.de

Quelle: RP
 
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