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Remscheid
Menü und Musik für alle Sinne

Remscheid. Christian Jablonski und Cathrin Zache hatten zum ersten Abend "Music and dine" in die Genuss Fabrik eingeladen Es spielten die "Swinging Hats". Von Bernd Geisler

Wenn's um Hochgenuss geht, scheint der Mensch nicht mehr multitaskingfähig zu sein. Gut also, dass bei der Premiere des Genuss-Events "Swinging Hats - Music and dine" mit Livemusik in der Genuss Fabrik Remscheid Menügenuss und Musikvergnügen nicht parallel ablief. Es wäre den zahlreichen Gästen im Lichthof der Technologiefabrik an der Berghauser Straße merklich schwergefallen, sich auf beides gleichzeitig zu konzentrieren.

Das Management der Genuss Fabrik - Christian Jablonski und Cathrin Zache vom Remscheider Restaurant "Der Grund" - hatte "mit gutem Grund" den Ablauf so gewählt, dass auch die exzellenten Musiker mittafeln konnten. Damit wurde diese außergewöhnliche Art des Tanzes in den Mai zu einem abwechslungsreichen Genuss zwischen Küche und Kunst, 4-Gang-Menü und 12-Takt-Blues.

Schmausen und Lauschen lockten alle Sinne. Feines Paprika-Süppchen mit Scampi-Wan-Tan forderte edle Pop-Songs, Wildkräutersalat auf Carpaccio von der roten Beete mit Ziegenfrischkäsestrudel wünschte die "Beine von Dolores", Involtini vom Kalbsrücken mit buntem Spargelgemüse, Sesamgnocchi und Honig-Lavendelschaum zündete "Shake, Rattle and Roll", und Karamellcanneloni mit Tonkabohnenmousse und hausgemachtem Balsamico-Erdbeereis verführte "Bel Ami" zum "Glück bei den Frauen".

Die Pausen zwischen den einzelnen Gängen hatten genau die richtige Länge, um sich ausgiebig der Musik zu widmen und mit der Begleitung an der Seite Süßholz zu raspeln, bevor der Gaumen sich wieder meldete. Eine kreative Erdbeerbowle, Cocktails und ausgesuchte Weine hielten die Gespräche bei Laune. Thomas Brill (Gitarre), Ralf Heinrich (Schlagzeug), Walter Uhling (Keyboards, Gesang) und Armin Tretter (Saxophon) lieferten gekonnt das Sahnehäubchen zum Abend. Mit später Stunde stieg die Stimmung von leutselig auf locker.

Birgit Pattberg hatte die zwei Eintrittskarten der BM-Verlosung gewonnen. "Das Paprika-Süppchen ist zum Sterben", sagte sie zu ihrem persönlichen Highlight des Menüs. Ihre Begleitung, Monika Einfalt, erkor das Dessert zu ihrem Liebling und freute sich über die "gelungene Abstimmung von Menü, Musik und Ambiente".

Anne L'habitant nannte den ganzen Abend einen "großen Genuss für Gaumen und Ohr" und ihre Mutter Bettina fügte hinzu: "Mit voller Tanzfläche wäre dieser Tanz in den Mai nicht zu toppen." Kaum ausgesprochen, eilten die Paare zum Tanzen nach vorne.

Ob das an der "erotisierenden Wirkung der Tonkabohne" (Zache) lag, zeigte den Pärchen der Morgen des 1. Mai.

Quelle: RP
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