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Serie Mäuse, Moss Und Mehr
Mit dem Sparen früh genug anfangen

Serie Mäuse, Moss Und Mehr: Mit dem Sparen früh genug anfangen
Plüschtier Lotte wartet. FOTO: Moll
Remscheid. Wer jung ist, hat viele Wünsche und wenig Geld. Doch Sparen kann sich trotz niedriger Zinsen lohnen. Denn es gibt Alternativen zum klassischen Sparbuch. Auch die Verknüpfung mit der Altersvorsorge kann für junge Leute interessant sein. Von Michael Bosse

remscheid Angesichts der derzeitigen Niedrigzinsphase dürften die Renditeerwartungen an das Sparbuch derzeit nicht allzu hoch sein, doch Kinder und Jugendliche sollten gleichwohl früh lernen, dass sie zumindest einen Teil ihres Geldes ansparen sollten. Schließlich kann man mit dem Sparen nicht früh genug anfangen, zudem sind die Einlagen "zu 100 Prozent sicher", wie der Leiter der Sparkassenfiliale an der Remscheider Alleestraße, Axel Steinweger, sagt. Und eines möglicherweise nicht allzu fernen Tages könnten die Zinsen ja auch wieder steigen.

Neben der Rendite sollten der Nachwuchs und die Eltern allerdings auch klären, ob das Geld als Notfallreserve angelegt werden soll oder als mittel- oder langfristige Anlage gedacht ist. Als Notfallreserve bietet sich den Angaben zufolge eher das traditionelle Sparbuch an: Hier liegt der Zinssatz derzeit bei 0,15 Prozent. Der Kontoinhaber kann schnell und einfach an das Geld gelangen. Nur bei Beträgen von mehr als 2.000 Euro sollte vorher gekündigt werden, sonst fallen Vorschusszinsen an. Um die Kinder zum Sparen zu animieren, gibt es auch in diesem Jahr am 30. Oktober den Weltspartag - zudem findet bereits ab dem 26. Oktober die Jugendsparwoche statt, in der junge Sparer mit Geschenken und einem Show-Act belohnt werden.

Hinzu kommen eine Vielzahl erweiterter Sparvarianten, die höhere Zinsätze bringen, aber etwa auch an Mindesteinlagen oder längere Laufzeiten gebunden sind. Die höchsten Renditen versprechen dagegen die Geldanlagen im langfristigen Bereich. Hier bieten Geldinstitute unter anderem das Fondssparen an, bei dem flexible Sparraten vereinbart werden können. Das Geld wird in Investmentfonds mit Unternehmens- oder Staatsanleihen sowie Aktien investiert. "Hier gibt es zwar keine garantierten Zinssätze, allerdings ist die Renditechance deutlich höher als beim klassischen Sparbuch", sagt Gina Richards, Vertriebsunterstützerin in der Privatkundenabteilung der Stadtsparkasse.

Eher den Charakter einer Rentenversicherung haben Anlageoptionen, mit denen auch schon in jungen Jahren für das Alter vorgesorgt werden kann. Ein Teil der Beträge kann sicher angelegt und mit einem Basis-Satz von 1,25 Prozent verzinst werden. Jener Teil der Beiträge, der für die Sicherung der Garantie nicht benötigt wird, kann in Fonds angelegt werden. "Das ist eine Anlageform für Kunden, die regelmäßig etwas sparen wollen", sagt Steinweger. Gerne wird dieses Sparmodell auch von Großeltern abgeschlossen, die das Konto führen, das Geld aber ihren Enkeln als Begünstigte zukommen lassen wollen.

Die Serie "Mäuse, Moos und Mehr" ist eine Kooperation von Bergischer Morgenpost und der Stadtsparkasse Remscheid.

Quelle: RP
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