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Remscheid
Modernes Lifting für den Ebert-Platz

Remscheid: Modernes Lifting für den Ebert-Platz
So stellen sich die Gewinner des Wettbewerbs den neu gestalteten Friedrich-Ebert-Platz vor. FOTO: Annimation Stefan Schmitz.
Remscheid. Bis November sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein. Baubeginn 2019. Von Christian Peiseler

Das Auffälligste an dem erstplatzierten Entwurf für die Gestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes sind ein mehrstöckiger Rundbau mit einer Fassade aus Buntglasscheiben sowie eine beleuchtete und wie ein Bumerang gezogene Überdachung, die künftig den Busbahnhof von dem neuen fußläufigen Areal trennen wird. Der Entwurf stammt vom Landschaftsarchitektur-Büro Sparla aus Köln. Von den sieben Bewerbern, die ein anonymisiertes Konzept zur Gestaltung dieses zentralen Platzes in der Innenstadt eingereicht hatten, überzeugte das Planungsteam aus Köln die Jury eindeutig. Mit einem Ergebnis von 8:1 Stimmen bekam es das Preisgeld von 20.000 Euro zugesprochen.

Ob dieser Entwurf auch in dieser Form verwirklicht wird, ist eine Frage der Verhandlungen. Da haben auch die Zweit- und Drittplatzierten noch Chancen. Bis November soll der Verhandlungsprozess abgeschlossen sein. Im nächsten Jahr geht es an die Feinplanung. "Da kann sich noch viel ändern", sagte Professor Hartmut Welters gestern bei der Vorstellung der Sieger. Welters moderierte den Auswahlprozess. Baubeginn soll 2019 sein. Insgesamt stehen für den Umbau 5,3 Millionen Euro zur Verfügung. Über 80 Prozent der Finanzmittel kommen aus den Förderprogrammen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und dem Städtebauministerium. Sieben Stunden hat die Jury getagt. Jury-Mitglieder waren auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Professor Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke, und Bezirksbürgermeister Ernst-Otto Mähler.

OB Mast-Weisz lobte den Preisträger, weil er in überzeugender Weise die beiden Funktionen des Platzes herausstelle. Auch Thomas Hoffmann von den Stadtwerken zeigte sich zufrieden: "Mit diesem Entwurf ist gesichert, dass der Platz als zentraler Busbahnhof funktioniert." Alle technischen Voraussetzungen seien geprüft, so dass auch für den längsten Gelenkbus keine Kurve zu eng sein wird. Die Architekten führen die Fußgänger mit einer zusätzlichen Ampelanlage über die Elberfelder Straße. Der Tunnel verschwindet. Der Autoverkehr soll künftig über die Wilhelm-Schuy-Straße umgeleitet werden, so dass die Verlängerung der Konrad-Adenauer-Straße als zusätzliche Aufenthaltsfläche für die Fußgänger zu Verfügung steht.

OB Burkhard-Mast-Weist betonte, dass die Veränderungen auf dem Ebertplatz im Zusammenhang mit der Belebung der Innenstadt gesehen werden müssen. Dabei seien die Beziehungen zum Markt und zur unteren Alleestraße von besonderer Bedeutung.

Quelle: RP
 
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