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Remscheid
Musik und Licht-Show als Weltpremiere

Remscheid: Musik und Licht-Show als Weltpremiere
Klassische Musik der Symphoniker eingebettet in ein Lichtspektakel, das weltweit erstmals in dieser Form zu sehen war - das war das Geschenk der Stadtwerke für ihre Kunden. Die Konzertkarten für die beiden Auftritte im Teo Otto Theater waren wie immer gratis erhältlich. FOTO: Michael Schütz
Remscheid. Mit zwei außergewöhnlichen Konzerten der Bergischen Symphoniker sagen die Stadtwerke ihren Kunden Danke. Von Anna Mazzalupi

Einmal im Jahr sagt der Stadtwerkeunternehmensverbund Danke. Das 15. Dankeschön-Konzert mit den Bergischen Symphonikern konnte sich nicht nur hören lassen. Erstmalig gab es am Samstag die Musik auch zum Sehen. "Symphonic Lights" heißt die Show, die für die Musiker des Orchesters eine Weltpremiere darstellte.

Gleich zweimal entführte das Ensemble unter Leitung von Generalmusikdirektor Peter Kuhn die Gäste im fast vollen Teo Otto Theater auf eine musikalische Reise, die vom Abschied über Gefahr und schönen Momenten alles zu bieten hatte, was man sich wünscht. Das Besondere neben den musikalischen Highlights: die Lichtshow, die vom Licht- und Bewegtbildkünstler Warped Type konzipiert wurde. Konzertmeister Mihalj Kekenj hatte die Idee zu dem symphonischen Lichtspektakel und stellte die Musik von Debussy, Strawinsky, Grieg, Schostakowitsch, Ravel, Saint-Saëns, Adams, Satie und Holst zusammen.

Zunächst war es ganz dunkel im Saal, nach und nach erfüllten Lichtkreise an den Wänden den Raum wieder mit hellen Tönen zum Takt von Edvard Griegs "Solveigs Lied". Im Hintergrund liefen passende Schwarzweißbilder, die Hände zeigten, die sich nicht trennen wollten aber dennoch mussten.

Fast schon eine Lichtexplosion unter den Stühlen der Musiker gab es bei Camille Saint-Saëns "Bacchanale. Ein bedrohliches Rot breitete sich im Anschluss im Saal aus. Es wechselte sich mit goldgelben Tönen ab, bis beide Farben wild im Raum durcheinandergingen und passend zur Musik die Zuschauer faszinierte.

Dunkel und bedrohlich wurde es, als Blau- und Grün-Töne den Saal mit einer drückenden Stimmung erfüllten. Passend zu einem großen Auge auf der Leinwand. Fast unübertrefflich von den Musikern gespielt, erklangen dazu Auszüge aus Debussys "La Mer" sowie Strawinskys "Der Feuervogel".

Das Pianosolo zu Erik Saties "Gymnopedie Nr. 1", im Programmplan als "Trügerischer Frieden" angekündigt, lud zum Träumen ein, bevor das Orchester mit Griegs "In der Halle des Bergkönigs" und Strawinskys "Höllentanz Kastcheis" zu einem sowohl musikalischen als auch visuellen Höhepunkt vor der Pause den Schleier legte und gewaltig erschien. In der Pause durften sich die Besucher mit einem Freigetränk stärken. Danach ging es ebenfalls spektakulär mit Kompositionen von Grieg, Debussy, Ravel und Holst weiter, die die Reise und Rückkehr zur Musik beschrieben. Mit dem Finale des Feuervogels von Igor Strawinsky fand das Konzert einen sehr gelungen Abschluss.

Quelle: RP
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