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Remscheid
Neue Hoffnung für Ortsumgehung Bergisch-Born

Remscheid. Wird die B 51n, die seit Jahren diskutierte und von den Anwohner erhoffte Ortsumgehung für Bergisch Born, doch noch gebaut? Im gestern vorgelegten Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan jedenfalls ist das Projekt in die oberste Kategorie gerückt, hat nun "vordringlichen Bedarf". Der Bau der Straße sei "sicher, wenn auch das Land mitmacht", sagte Jürgen Hardt, für Remscheid zuständiger Bundestagsabgeordnete der CDU, gestern der BM.

Hardt hat sich in Berlin für das Straßenbauprojekt eingesetzt. 8,9 Millionen Euro will der Bund zur Verfügung stellen. Beschließt der Bundestag die Planung im Dezember, könne das Land mit der Planung der Straße loslegen, sagte Hardt. Die Planungskosten erstatte der Bund dann anteilig. Der Projekttopf sei diesmal nicht überzeichnet, sagte Hardt. Heißt: Was auf der Liste steht, kann auch tatsächlich gebaut werden. In der Vergangenheit seien Projekte in NRW aber oft daran gescheitert, dass das Land die Planung nicht vorangetrieben habe.

Alle Projekte im neuen Plan seien mit der Landesregierung abgestimmt. Im "weiteren Bedarf" (eine Kategorie tiefer) ist der Ausbau der B 237 in Bergisch Born mit 18,8 Millionen Euro eingeplant. Hiermit könnte ein geplantes Gewerbegebiet am Gleisdreieck angebunden werden.

(hr)
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