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Remscheid
Neue Schilder fürs Hammertal

Remscheid. Das Hammertal ist die Wiege der Remscheider Werkzeugindustrie. Vor 40 Jahren hat der Bergische Geschichtsverein diesen Pfad entlang des Eschbachs als ersten deutschen Industriegeschichtspfad ausgewiesen. Sein Problem: Es gibt nicht mehr viel von dem zu sehen, wie vor gut 200 Jahren die Feilenhauer in ihren Kotten gearbeitet haben. Ein paar Bruchsteinmauern deuten es noch an. Mehr nicht. Der Remscheider Geschichtsverein hat nun 18 neue Tafeln drucken lassen, die von der Werkzeug- und Industriegeschichte erzählen. Bis Oktober sollen alle angebracht sein. Die Einweihung gehört zu den Höhepunkten der Veranstaltungen der Geschichtsfreunde im zweiten Halbjahr. Im Geschichts-Café im Logenhaus an der Walter-Wilhelm-Schuy-Straße 3 berichten ausgewiesene Referenten über Ereignisse, Entwicklungen und Phänomene, die die lokale Historie beleuchten. Zu den Referenten gehören Professor Horst A. Wessel, Dr. Urs Diederichs, Georg Mölich und Johannes Kessler. Außerdem gibt es einen Filmnachmittag über "koscheres Leben im Rheinland".

www.bgv-remscheid.de

(cip)
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