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Remscheid
Neue Verordnung soll offenen Sonntag retten

Remscheid. Um den für den 27. November im Zusammenhang mit dem Lüttringhauser Weihnachtsmarkt geplanten verkaufsoffenen Sonntag im "Dorf" zu sichern, will die Stadt eine neue Verordnung erlassen. Darin berücksichtigt sind die Kriterien, die bei jüngsten Gerichtsurteilen eine Rolle gespielt haben. Wichtig ist, dass das Fest selber und nicht die Geschäftsöffnung viele Besucher lockt. Die Gewerkschaft Verdi hat gegen die beiden letzten verkaufsoffenen Sonntage in diesem Jahr, die in Lüttringhausen (27.11) und Lennep (11.12.) geplant sind, Klage eingereicht.

Gegen die neue, aus Sicht der Stadt rechtssicherere Verordnung, müsste erneut geklagt werden, sagt Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke. Damit sie schnell Gültigkeit erlangt, treten am Samstag, 19. November, der Rat und die Bezirksvertretung Lüttringhausen zu einer Sondersitzung zusammen. Für den verkaufsoffenen Sonntag in Lennep im Zusammenhang mit dem Weihnachtstreff sieht die Stadt weniger Chancen, weil der Treff weniger groß als der Markt in Lüttringhausen sei, sagte Oberbürgermeister Mast-Weisz der BM.

(hr)
 
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