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Remscheid
"Never walk alone" - Hymne zum Jubiläum

Remscheid: "Never walk alone" - Hymne zum Jubiläum
Gelungener Jubiläums-Auftritt des Remscheider Männerchors zum 175-jährigen Bestehen im überfüllten Vaßbandersaal. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Beim Jubiläums-Konzert des Remscheider Männerchors zum 175-jährigen Bestehen im Vaßbendersaal wurden die Plätze knapp. Von Susanne Katterwe

Mit dunklem Anzug und roter Krawatte begingen die Herren des Remscheider Männerchor "Germania" ihr Jubiläum. Der Chor blickt mit einer Konzertreihe auf 175 Jahre voller Musik und Spaß zurück. So füllten die Stimmen von rund 50 Sängern gestern den Vaßbendersaal und wurden ihrem Motto "175 Jahre und kein bisschen leise" gerecht.

In einem kurzweiligen Programm lieferte Germania Lieder aus ihrem Repertoire, darunter viele traditionelle deutschsprachige, aber auch einige englische Hits, wie die bekannte Fußballhymne "You never walk alone" oder das Kultlied "Yesterday" von den Beatles. "Wir sind immer bereit, Neues auszuprobieren, gerade in der heutigen Zeit", sagt Musikdirektorin Claudia Rübben-Laux, die seit knapp 20 Jahren den Chor leitet. Und das Neue kam genauso gut im vollbesetzten Saal an wie das Klassische. Bei "Marmor Stein und Eisen bricht" und "der kleinen Kneipe" sangen und schunkelten die Zuschauer mit. "Remscheid ist ja ein Pflaster zum Rudelsingen, wie ich merke", kommentiert Rübben-Laux. Während die Männer hinter ihrer Chorleiterin passend zum Liedtitel beweisen, dass man auch "mit 66 Jahren noch im Schuss" ist und flotte Rhythmen singen kann. Denn in den vergangenen Jahren wurde Germania bereits zweimal zum Meisterchor im Chorverband gekürt.

Neben der Klavierbegleitung durch Prof. Werner Kämmerling sorgte das Blasorchester der Feuerwehr Rade für instrumentale Begleitung. Im Wechsel mit dem Chor zeigten auch sie einige Stücke unter der Leitung von Regina Nickisch "Wir nutzen gerne diese Gelegenheit, uns über die Stadtgrenzen Rades hinaus zu präsentieren", berichtet sie.

Das einzige, was dem Chor zusetzte, war die große Hitze im vollen Saal. Doch in einer erprobten Gemeinschaft wie dem Männerchor teilt man sich ein paar Gläser Wasser und macht diszipliniert weiter. So waren alle am Ende erleichtert, als sie sich auf dem Kirchplatz mit kühlen Getränken und Gegrilltem stärken konnten. Das Beisammensein wurde weiter musikalisch vom Blasorchester begleitet.

Quelle: RP
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