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Remscheid
Nur 27 Elektroautos sind bislang in Remscheid angemeldet

Remscheid: Nur 27 Elektroautos sind bislang in Remscheid angemeldet
Die EWR betreiben eine Elektro-Tankstelle in der Tiefgarage am Rathaus. FOTO: Hertgen, Nico (hn-)
Remscheid. Die E-Mobilität steckt bei den Kraftfahrzeugen nach wie vor in den Kinderschuhen. E-Bikes und Pedelecs sind im Bergischen zunehmend gefragt. Von Stefanie Bona

Wie weit ist es um die Elektromobilität in Remscheid bestellt? Vor Ort sind zurzeit 27 Elektroautos angemeldet. Es gibt drei Ladestationen, nämlich in der Tiefgarage unter dem Theodor-Heuss-Platz, am Busbahnhof Friedrich-Ebert-Platz und an der Neuenkamper Straße, führte Wolfgang Putz, Leiter des Umweltamtes, im Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUKO) aus.

Die "Betankung" stelle offenkundig kein Problem dar, ob man in Zukunft die Ladestationen erhöhen sollte, müsse man mit den EWR beraten. Um das Thema voranzutreiben, könne man ebenso anregen, dass Unternehmen für ihre Mitarbeitenden eine solche Stromtankstelle einrichteten.

Von den angemeldeten Fahrzeugen führe keines ein so genanntes E-Kennzeichen, mit dem der Fahrzeugführer im Straßenverkehr gewisse Sonderrechte genießt. Zum Beispiel könnte man sich vorstellen, die Busspur unterhalb des Allee-Centers für Elektroautos zu öffnen, was aber nur mit der entsprechenden Beschilderung möglich sei, sagte Ordnungsamts-Chef Jürgen Beckmann.

Weil die Fahrzeuge so leise seien, würden sie von Fußgängern nicht wahrgenommen. Dies sei nicht unproblematisch, warnte er. Wahrscheinlich sei die Aussicht auf Sonderpark- und -fahrrechte nicht ausschlaggebend, um in ein solches Auto zu investieren. Bei der derzeit auf den Remscheider Straßen nur in geringer Anzahl anzutreffenden Elektrofahrzeugen, sei es sicher zu früh, über eine Einführung von Sonderregelungen nachzudenken. "Man muss sich immer fragen: Welchen Aufwand betreibt man für welchen Nutzen", gab Beckmann zu bedenken.

Die elektroangetriebenen Fahrräder indes sind in Remscheid schon häufiger zu finden. Die von den EWR angebotenen Ladestationen werden laut Wolfgang Putz aber nicht sehr häufig genutzt. "Mit den heute eingebauten Batterien kann man schon weite Strecken zurücklegen, ohne das Rad neu aufladen zu müssen

Quelle: RP
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