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Serie Mäuse, Moos Und Mehr (3)
Online-Banking für junge Leute ein Muss

Serie Mäuse, Moos Und Mehr (3): Online-Banking für junge Leute ein Muss
Bankgeschäfte online zu erledigen, ist sehr praktisch. Das kann zwischendurch erledigt werden, an jedem Ort. Doch die Nutzer sollten unbedingt die Sicherheitshinweise beachten und sorgfältig mit den Zugangsdaten umgehen FOTO: djd/somfy
Remscheid. Stadtsparkasse bietet drei Sicherungsverfahren für mobile, virtuelle Bankgeschäfte. Über 8000 Kunden nutzen die Apps regelmäßig. In Kooperation mit der Stadtsparkasse geben wir Tipps für junge Leute - rund ums Geldverdienen, zum Sparen und Anlegen. Von Michael Bosse

Remscheid Der Umgang mit digitalen Medien ist für junge Leute eine Selbstverständlichkeit und wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Dem müssen auch Kreditinstitute Rechnung tragen und den Kunden eine virtuelle Plattform bereitstellen. "Wir bieten den Service allen Kunden, die ein Girokonto bei uns eröffnen. Die meisten wollen das Online-Banking nutzen, vor allem bei den Jugendlichen spielt das eine große Rolle", sagt Thorsten Hager, Abteilungsleiter Medialer Vertrieb bei der Stadtsparkasse.

Die Nutzung des Online-Services ist gratis, für den Gebrauch an den mobilen Endgeräten hat die Stadtsparkasse gleich vier Apps im Angebot. Die Standard-Version "Sparkasse" und die Version "Sparkasse+", jeweils in den Version für Android und iOS. Mit der Standard-Version der App können die Bankgeschäfte der Sparkasse erledigt werden, die Variante "Sparkasse+" erlaubt auch den Zugriff auf Konten, die nicht bei der Sparkasse geführt werden. "Da junge Leute aber meist nur ein Konto haben, reicht in der Regel die kostenlose App 'Sparkasse'", sagt Hager.

Über 8000 Kunden nutzen die Apps der Sparkasse derzeit aktiv. Gleich drei unterschiedliche Verfahren hat die Stadtsparkasse im Angebot, um die Bankgeschäfte im Internet abzuwickeln und vor betrügerischem Zugriff durch Computerhacker zu schützen. Die beliebteste Variante sei das Push-Tan-Verfahren, erzählt Hager. Zusätzlich zu der App für die Bankgeschäfte gibt es dort eine App, auf der die jeweilige Transaktionsnummer (TAN) extra verschlüsselt übertragen wird. Damit kann die Bankanweisung dann in Auftrag gegeben werden. "Die beiden Apps nutzen unterschiedliche Kanäle. Das schützt vor Missbrauch", sagt Hager. Die Sparkasse bietet den Kunden auch die Möglichkeit, über einen TAN-Generator eine Transaktionsnummer erstellen zu lassen. Die TAN wird dann auf einen PC übertragen und kann bestätigt werden. Manipulierte Überweisungen werden so unterbunden. Zudem gibt es das SMS-TAN-Verfahren: Dabei wird per SMS ein TAN-Code an ein Handy gesandt. Damit kann man dann zum Beispiel an einem PC, Laptop oder Tablet die Bankanweisung bestätigen.

Laut Hager sind alle drei Verfahren "gleich sicher". Dennoch versuchen Hacker immer wieder, an die Daten und vor allem das Geld der Kunden zu kommen. Glücklicherweise seien die Leute aber "sensibler geworden, was das Thema Sicherheit anbelangt". Vor allem die so genannten Phishing-Mails, mit den Online-Kunden von Internetbetrügern um Geld gebracht werden sollen, würden von den meisten Kunden durchschaut.

Bislang gebe es in diesem Jahr noch keinen einzigen Schadensfalls durch Internetbetrug bei der Stadtsparkasse. Dennoch gelte auch für junge Kunden Sorgfalt im Umgang mit Online-Transaktionen. Verdächtige Mails mit der Anweisung, irgendwelche Tests durchzuführen und Codes oder Transaktionsnummern einzugeben, sollten ignoriert und am besten gelöscht werden. "Die Stadtsparkasse wird ihre Kunden niemals dazu aufrufen, solche Tests durchzuführen", sagt Hager.

Quelle: RP
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