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Remscheid
Outlet-Gipfel - alles läuft auf einen Gerichtsstreit hinaus

Remscheid. Beim Outlet-Streit zwischen Remscheid und Wuppertal läuft alles auf eine juristische Auseinandersetzung hinaus. Beim Friedensgipfel bei Regierungspräsidentin Anne Lütkes in Düsseldorf seien die unterschiedlichen Meinungen gestern ungedämpft aufeinandergeprallt, berichtete am Nachmittag Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Von Henning Röser

Demnach will Wuppertal nicht von der Forderung lassen, dass Remscheid seine DOC-Pläne so überarbeitet, das darin auch die insgesamt 30.000 Quadratmeter Outletfläche berücksichtigt werden, die langfristig am Wuppertaler Hauptbahnhof geplant sind. Remscheid hat nur jene 10.000 Quadratmeter berücksichtigt, die durch den Bebauungsplan für den Döppersberg gedeckt sind. Argument: Der Rest ist Zukunftsmusik ohne jede Klarheit über die Genehmigungsfähigkeit.

Zusammen mit Andreas Mucke (Wuppertal) und Tim Kurzbach (Solingen) und den Planungsdezernenten oder Kämmerern (Wuppertal) des Städtedreiecks war es gestern zu einem 90-minütigen Krisengespräch gekommen.

IHK-Präsident Thomas Meyer hatte das Gespräch angeregt, um die Streithähne an einen Tisch zu bekommen. Wie berichtet, ist Wuppertal nicht bereit, auf eine Klage gegen die DOC-Pläne in Lennep zu verzichten. Einen wechselseitigen Klageverzicht propagiert Remscheids OB Mast-Weisz seit Monaten als die beste Lösung. Er sei "enttäuscht", dass dieser Weg nun offenbar nicht funktioniert.

Quelle: RP
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