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Remscheid
Outlet-Streithähne erhalten Einladung nach Düsseldorf

Remscheid. Die Bezirksregierung schaltet sich in den Outlet-Streit zwischen Remscheid und Wuppertal ein. Regierungspräsidentin Anne Lütkes hat für den 20. April die Oberbürgermeister und Fachdezernenten der drei bergischen Städte zu einem Gespräch nach Düsseldorf gebeten. Dabei sollen Differenzen ausgeräumt werden. Das Gespräch ist auf Initiative des IHK-Präsidenten Thomas Meyer zustande gekommen, der im Streit der Städte vermitteln möchte. Im Bergischen Rat, dem gemeinsamen Parlament der drei Städte, wurde gestern vereinbart, die Entscheidung über eine Empfehlung für einen wechselseitigen Klageverzicht der Städte zu vertagen und zunächst die Ergebnisse dieses Treffens abzuwarten.

Die Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) hatte schon im Herbst den Antrag gestellt, dass der Rat diese Empfehlung beschließt. Weil Wuppertal damals signalisierte, einem solchen Verzicht nicht zustimmen zu wollen, legte Remscheid Klage ein. Grund dafür waren Fristen im Zusammenhang mit dem Bauprojekt am Döppersberg in Wuppertal, zu dem auch der erste Teil (10000 Quadratmehrer des geplanten FOC am Hauptbahnhof gehört.

(hr)
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