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Remscheid
Park Food-Festival erinnert an Radiotag

Remscheid: Park Food-Festival erinnert an Radiotag
Stadtpark im richtigen Licht. Szene vom Park Food Festival. FOTO: Jumo
Remscheid. Fest im Stadtpark bringt den Veranstaltern viel Lob ein. "Man kann hier was bewegen", sagt Gastronom Markus Kärst. Von Henning Röser

Optimale Wetterprognosen, tolle Location, gutes Konzept - dass das erste Park Food Festival im Remscheider Stadtpark ein Erfolg werden könnte, hatte die Veranstaltergemeinschaft aus Stadt und dem Gastronomen Markus Kärst schon im Vorfeld geahnt.

Was sich dann aber am Wochenende abspielte, übertraf auch die kühnsten Erwartungen. Wegen Überfüllung geschlossen, hieß es zwischenzeitlich am Samstag für Autofahrer am Schützenplatz. Sie wurden von den Mitarbeitern des Ordnungsamtes gebeten, sich anderweitig einen Parkplatz zu suchen.

"Ein bisschen wie beim WDR 2-Tag" vor zwei Jahren habe man sich gefühlt, sagt Sascha Hilverkus vom Stadtmarketing, das die Idee für das Food-Festival hatte und mit dem Lüttringhauser Gastronomen Markus Kärst einen engagierten Partner fand. Auch der schwamm gestern noch auf der Woge der Begeisterung. "Das hat gezeigt, was man in Remscheid bewegen kann", sagt Kärst, der mit eigenem Stand vertreten war. Viele, viele positive Rückmeldungen habe er bekommen.

"Ein paar Getränkestände mehr wären sicher gut gewesen", sagt Kärst selbstkritisch. Hier sei einfach der Andrang größer als erwartet gewesen. Schon jetzt planen die Partner die Neuauflage für das Wochenende 9. bis 11. September. Dass man noch einmal so ein Traumwetter wie am Wochenende erwischen werde, sei natürlich im Spätsommer keineswegs sicher. Aber man werde verschiedene Planvarianten erarbeiten, auch für Regen, sagt Sascha Hilverkus. Fast alle Foodtruck-Anbieter haben spontan ihr Kommen bei der zweiten Auflage zugesagt.

Einziger Kritikpunkt bei einigen Besuchern waren die 2,50 Euro, die sie für einen Getränkebecher zahlen mussten. "Das haben wir vielleicht nicht gut genug kommuniziert", sagt Hilverkus. Weil die Veranstaltung keinen Eintritt kostete, sei mit dem Becher-Geld das Musikprogramm, die Liegestühle und andere Ausgaben finanziert worden.

Quelle: RP
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