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Horst Kläuser
Peer Steinbrück auf dem grünen Sofa

Horst Kläuser: Peer Steinbrück auf dem grünen Sofa
Der "rote Peer" auf dem grünen Sofa - Talkmaster Horst Kläuser freut sich auf den prominenten SPD-Politiker. FOTO: Moll Jürgen
Remscheid. "Kall nit - talk" - morgen lädt Horst Kläuser zur letzten Talkrunde vor der Sommerpause ins Teo Otto Theater ein.

Morgen ist es wieder soweit: Die Remscheider Talkrunde von Radio- Moderator Horst Kläuser "Kall nit - talk!" lockt zum letzten Mal vor der Sommerpause ins Teo Otto Theater. Im Interview spricht der Journalist darüber, wie schwer es war, Peer Steinbrück nach Remscheid zu locken, welche Gäste ihm besonders in Erinnerung geblieben sind und warum er kein guter Schachpartner ist.

Herr Kläuser, es ist wieder Zeit für einen "Kall nit - talk!". Was erwartet uns diesmal?

Kläuser: Es ist die letzte Ausgabe vor der Sommerpause, endlich hat es geklappt, den SPD-Politiker Peer Steinbrück aufs grüne Sofa zu holen. Dazu wird die Remscheider Unternehmerin Inga Bauer mein Gast sein, die sehr engagiert und innovativ ist. Der Autor Selcuk Cara wird unter anderem über seinen aktuellen autobiographischen Roman "Türke, aber trotzdem intelligent" sprechen. Und mit IHK-Präsident Thomas Meyer ist der "Vater" der Bergischen Gesellschaft zu Gast. Es wird natürlich auch um das Streitthema Outlet-Center gehen - und darum, wie die drei Großstädte Remscheid, Solingen und Wuppertal in diesem Kontext näher zueinander finden können. Die Musik kommt von der Remscheider "Midnighttrain Skiffle Band".

Wie haben Sie es denn geschafft, Peer Steinbrück nach Remscheid zu lotsen?

Kläuser: Das war eigentlich ganz einfach. Ich habe ihn angemailt, gut: Drei Mails waren es insgesamt. Dann habe ich ganz "lieb" mit seinem Berliner Büro gesprochen - und jetzt kommt er.

Kannten Sie sich schon vorher?

Kläuser: Nein, ich kannte Peer Steinbrück, wie die meisten anderen Leute auch, bisher nur aus dem Fernsehen.

Werden Sie mit ihm eine Partie Schach spielen?

Kläuser: Nein, dazu bin ich völlig ungeeignet: zu ungeduldig und unstrukturiert im Denken.

Welchen Gast haben Sie immer schon mal auf der Couch haben wollen, was bislang aber nicht geklappt hat?

Kläuser: Das wären wohl die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und den CDU-Politiker Wolfgang Bosbach.

Suchen Sie die Musikgruppen eigentlich selbst aus?

Kläuser: Ja, immer. Vorwiegend und vorzugsweise sind das dann natürlich Gruppen aus Remscheid und der Umgebung.

Welcher Talk-Gast ist Ihnen am nachhaltigsten in Erinnerung geblieben - und warum?

Kläuser: Das war anlässlich der Benefiz-Talkshow zugunsten des Christlichen Bergischen Hospizes die Gründerin des Hospizes in den Bethel'schen Anstalten, Adele Rieffel. Diese Frau ist so voller Lebensfreude und warmen Humor - und das angesichts der sterbenden Menschen. Wunderbar!

DAS GESPRÄCH FÜHRTE WOLFGANG WEITZDÖRFER

Quelle: RP
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