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Remscheid
Pianistin Silke Avenhaus bringt Schülern klassische Musik näher

Remscheid. Es passiert nicht alle Tage, dass Schüler persönlichen Kontakt mit Spitzenmusikern bekommen. "Wir finden es gut, dass wir Silke Avenhaus nicht nur als Konzertpianistin, sondern auch als Mensch kennenlernen", sagten die vier Schüler der Klassen 9 und 10 des Röntgen-Gymnasiums. Von Bernd Geisler

Das Projekt "Rhapsody in School" hatte es Louisa Garnich (14), Paula Heller (14), Julia Grütz (14) und Lennart Büchner (15) zusammen mit ihren Klassenkameraden ermöglicht, diese besondere Erfahrung zu machen. Die Schüler des Röntgen-Gymnasiums erlebten vormittags eine vollständige Konzertprobe des Orchesters mit Dirigent, Musikern und natürlich Silke Avenhaus. Sie ist in der Spielzeit 2015/2016 "Artist in Residence" bei den Bergischen Symphonikern. Am Abend gab's dann das Konzert im Teo Otto Theater (siehe oben).

Gestern stellte sie sich für eine Stunde den Fragen der Schüler im Röntgen-Gymnasium. Silke Avenhaus trug Jeans und war locker drauf. Seit wann spielt sie Klavier? Sie begann mit sechs Jahren und hat seitdem nicht mehr aufgehört. Wie viel Zeit verbringt sie mit Üben? Während ihres Studiums täglich bis zu acht Stunden, jetzt lasse sie es ruhiger angehen, am Tag drei bis vier Stunden. Das Erstaunen der Jugendlichen quittierte sie mit: "Es ist meine Arbeit." Sie mache ihr natürlich "wahnsinnig viel Spaß", fügte sie hinzu. Lampenfieber vor einem Konzertauftritt? Natürlich, das gehöre dazu. Ob sie das viele Üben während ihrer Schulzeit behindert hätte? Im Gegenteil - es habe ihre Auffassungsgabe sogar verstärkt.

Quelle: RP
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