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Remscheid
Rasantes Glücksrennen mit 5400 Bällen

Remscheid: Rasantes Glücksrennen mit 5400 Bällen
Wo rollen sie denn? Die Bahn auf der Wiedenhofstraße hatte die Jugendfeuerwehr mit Löschschläuchen abgeperrt. FOTO: Nico Hertgen
Remscheid. Der Remscheider Lions Club startete Bällerennen für guten Zweck erstmals auf der Wiedenhofstraße. Von Cristina Segovia-Buendía

Der Remscheider Lions Club ließ am Samstag wieder rund 5400 bunte Bälle für den guten Zweck um die Wette rollen. Bei ihrem vierten wohltätigen Ballrennen, erstmals in der Wiedenhofstraße, zugunsten der Jugendfeuerwehr und des Christlichen Hospizvereins Bergisch Land, versammelten sich mehrere hundert Zuschauer mit ihren erworbenen Losen an der Rennstrecke. Die Gewinner erwarteten tolle Preise, unter anderem der Hauptgewinn von 3333 Euro.

Die Wiedenhofstraße verwandelte sich in eine außergewöhnliche Rennstrecke für tausende bunter Bälle, die in rasender Geschwindigkeit bergab rollten. Von der Allee- bis zur Kreuzung Brüderstraße hatte die Jugendfeuerwehr LüBo (Lüdorf und Bergisch Born) mit tatkräftiger Unterstützung der Remscheider Berufsfeuerwehr Wasserschläuche als Banden entlang der Wiedenhofstraße verlegt. Um kurz nach 20 Uhr wurde der Countdown gezählt, und die Bälle rollten los.

Auf halber Strecke wurde es besonders laut, denn dort hüpften unkontrolliert mehrere Bälle aus der Bahn. Mit lautem Lachen und einigen Schwierigkeiten fingen die gut gelaunten Zuschauer die Ausbrecher wieder ein und verfrachteten sie auf direkten Wege zurück auf die Bahn. Der Spaß war zwar innerhalb einer Minute vorbei, doch der Aufwand lohnte sich gleich mehrfach, wie Zuschauerin Lydia Schwarz argumentierte: "Es ist eine schöne Sache, die vielen bunten Bälle hinabsausen zu sehen." Den Hauptgewinn zu ergattern, wäre natürlich auch für die 47-Jährige schön, "aber selbst wenn nicht, ich weiß, dass das Geld für die Lose einem wohltätigen Zweck zu Gute kommen", sagt Lydia Schwarz.

Für diesen guten Zweck kamen durch den Losverkauf rund 15 000 Euro zusammen, die - nach Abzug der Aufwandskosten - zwischen Jugendfeuerwehr und dem Christlichen Hospiz Bergisch Land aufgeteilt werden, berichtete der noch amtierende Club Präsident Frank Berghoff.

Für ihn war es eine erfolgreiche Veranstaltung. "Die Location ist toll, besser als die Alleestraße, weil die Straße hier steiler ist. Außerdem hat sich der Termin, im Rahmen der Esskultour, bewährt", sagte Berghoff. Allein am Samstag wurden vor dem Rennen noch gut 2000 Lose verkauft.

Die Gewinner konnten am Abend noch nicht alle ermittelt werden. Die Nummern der zehn schnellsten Bälle sowie weitere Informationen können auf der Homepage des Clubs aufgerufen werden: www.lionsclub-remscheid.de

Quelle: RP
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