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Remscheid
Rathausplatz wird wieder zur Fanmeile

Remscheid. Das Sicherheitskonzept für Public Viewing zur Europameisterschaft steht. Eintritt kostet fünf Euro. Von Christian Peiseler

Für die große Fußballparty auf dem Rathausplatz ist alles vorbereitet. Eventmanager Patrick Clalüna hofft, dass die Europameisterschaft in Frankreich ähnlich viele Fußballfans auf den Rathausplatz lockt wie die Weltmeisterschaft in Brasilien vor zwei Jahren. Damals waren es 24 000. "Ich möchte in Remscheid Europameister werden", sagt der Eventmanager.

Das würde den Fußballerfan Clalüna und den Geschäftsmann Clalüna freuen. Er weiß aus seinen Erfahrungen mit Public Viewing, dass die Lust, in großer Gemeinschaft die Spiele der Deutschen Nationalmannschaft zu schauen, erst so richtig nach der Vorrunde wächst.

4999 Menschen sind für das Areal auf dem Rathausplatz zugelassen. Die Gruppenphase startet am 12. Juni (21 Uhr) gegen Ukraine, 16. Juni (21 Uhr) gegen Polen und 21. Juni (18 Uhr) gegen Nordirland. Sollte Deutschland ausscheiden - was eigentlich unvorstellbar ist - wird alles schnell abgebaut.

Patrick Clalüna bietet für das Großereignis fast 100 Mann Personal auf: 40 für die Security, 35 für den Einlass, Ausschank und Speisen sowie weitere 5 bis 10 für den Sanitätsdienst. "Das Konzept hat sich bewährt. Ich habe in der vergangnen Woche von der Stadt grünes Licht bekommen", sagt der Veranstalter. Auf dem Gelände sollen vier Ausschankwagen platziert werden, zwei bis vier Essstände und ein Merchandising-Shop mit schwarz-rot-goldenen Artikeln. "Die Preise bleiben stabil", sagt Clalüna. Der Eintritt kostet fünf Euro, das Bier (0,4) gibt es für drei Euro. Wer zwei Stunden vor Spielbeginn kommen will, um an der Party teilzunehmen, zahlt etwas mehr Eintritt. Am Programm für die Bühne bastelt Clalüna noch.

Bei der Suche nach Sponsoren sei so gut wie alles unter Dach und Fach. Den Hauptpart spielt die LED-Leinwand. 2014 war sie zur WM in Brasilien nagelneu aus China angeschafft worden. Die 28-Quadratmeter-Leinwand soll gestochene Bilder liefern. Auf einem Gerüst wird der Bildschirm neben dem "Barista" sieben Meter hoch und vier Meter breit an der Seite der Sparkasse emporragen. "Wir hatten super Übertragungswerte und eine gute Auflösung ", sagt Clalüna.

Im Unterschied zur WM vor zwei Jahren soll sie aber um einen Meter angehoben werden, um die Sicht zu verbessern - damit auch in der letzten Reihe alle sehen können, wenn Götze wieder das Siegtor schießen sollte.

Quelle: RP
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