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Remscheid
Remscheider Gitarrist will mit Kölner Band punkten

Remscheid. Mark Dächer spielt in der Marco Sicilia Band, die sich beim Emergenza-Festival dem Publikum und einer Fachjury stellt. Von Hagen Thiele

Das Emergenza-Festival bietet Nachwuchsmusikern eine Chance, bekannt zu werden, indem sie mit ihren Bands auf Konzerten um die Gunst des Publikums und einer Fachjury spielen. Einer dieser Musiker ist der Remscheider Mark Dächer. Der 26-Jährige spielt bei der Kölner Formation um Namensgeber und Bandchef Marco Sicilia.

Das Quartett hat sich nach zwei Vorrunden für das West-Finale in der Live Musical Hall in Köln am 18. Juli qualifiziert. Wenn sie es schaffen, sich gegen die neun anderen Gruppen durchzusetzen, spielen sie als nächstes auf dem Taubertal-Festival.

"Ich denke, dass wir ganz gute Chancen haben", meint Dächer, der seit etwa zwölf Jahren Gitarre spielt und sich vieles selbst beigebracht hat. Von Haus aus ist er Blues-Musiker, als er aber Oktober vergangenen Jahres auf die Gruppe um Songwriter, Sänger und Gitarrist Marco Sicilia stieß, war er auf Anhieb überzeugt und offen für Neues. "Wir haben sehr facettenreiches Material", sagt der 26-Jährige. Von Blues-Rock und Rock bis hin zu Pop ist für fast jeden Geschmack etwas dabei. Das liegt an der Vorgehensweise der Band. Aus Sicilias Feder stammt zwar der Kern der Songs, aber seine Mitmusiker bringen zusätzlich eigene Einflüsse und Ideen mit ein, so dass die Lieder zwar alle einen gewissen Stil haben, aber doch durch Abwechslung punkten.

Insgesamt kann die Gruppe auf eine Auswahl von etwa 20 Stücken zurückgreifen. Für den Auftritt in der Live Music Hall müssen allerdings sechs Titel reichen - mehr sind nicht erlaubt.

Auch abseits des Festivals ist die Gruppe fleißig und spielt zahlreiche Konzerte. "Wir sind immer für Anfragen offen", meint Dächer und hofft, auch bald ein Angebot für einen Auftritt in seiner Heimatstadt zu erhalten. Doch die Band ist nicht nur auf der Bühne aktiv. Bald ist ein Aufenthalt im Studio geplant, um das Debütalbum einzuspielen.

Für Dächer, der derzeit noch Betriebswirtschaftslehre an der Universität Düsseldorf studiert, steht Musik an erster Stelle. "Es macht einfach riesigen Spaß", meint der Gitarrist, für den Musik fast so etwas wie eine Droge ist. "Man kann die Hände einfach nicht davon lassen", scherzt er.

Oft genug fließen auch alltägliche Dinge in sein Gitarrenspiel ein. Eine weitere Inspirationsquelle ist die Musiker anderer Künstler, bei der es auch gerne einmal exotische Einflüsse wie indische Musik sein dürfen.

Quelle: RP
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