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Remscheid
Remscheids Hotspots auf zwei Seiten

Remscheid: Remscheids Hotspots auf zwei Seiten
Bergisches Wahrzeichen mit Freizeitwert: Die Müngstener Brücke mit Park ist ein Hingucker nicht nur für Touristen. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Stadtmarketing hat ein Faltblatt mit Freizeitkarte herausgegeben. Hoteliers freuen sich über die handliche Info für Touristen. Von Solveig Pudelski

Remscheids Highlights passen auch mal kurz und kompakt auf zwei DIN 4-Seiten, die auf ein Drittel zusammengefaltet in jeder Handtasche oder der Jacketttasche Platz finden. Genau so ist eine neue Form der Freizeitkarte mit dem Titel "Unser Remscheid unsere Stadt - willkommen" konzipiert. Sie gibt einen Überblick über Sehenswürdigkeiten, Museen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen.

Ob Werkzeugmuseum, Eschbachtalsperre oder Brückenpark Müngsten - auf einem Blick ist auf dem stark vereinfachten Stadtplan zu sehen, wo das gewählte Ziel liegt. Als Symbole dienen die Ansichten der Bauwerke. "Wir haben ganz bewusst eine überschaubare Auswahl der Hotspots von Remscheid getroffen", sagt Inna Safenreider vom Stadtmarketing. Sie hat bei der Erarbeitung des Folders mitgewirkt. Eine Maßgabe war, sich auch bei den Angaben zu den Sehenswürdigkeiten auf das Wesentliche zu beschränken.

Die Lenneper Altstadt ist ein Freilichtmuseum, das zum Spaziergang einlädt. FOTO: Moll, Jürgen (jumo)

Das kleine Faltblatt dürfte Neuhinzugezogenen ebenso nützlich sein wie Touristen. "Aber auch Einheimische erhalten Anregungen zur Freizeitgestaltung", meint Safenreider. Nicht jeder kenne zum Beispiel den alten Kinobunker. Mit der Freizeitkarte komme die Stadt auch dem Wunsch von Remscheider Hoteliers nach. Safenreider: "Sie haben schon öfter nach einer solchen Information für ihre Gäste gefragt." Der erste Schwung ist verteilt, die Resonanz sei durchweg positiv. Von den 5000 Exemplaren der ersten Auflage liegen außerdem viele in öffentlichen Einrichtungen aus.

Wer auswärtigen Besuch hat oder Verwandte aus dem Ausland beherbergt, sollte solch ein Exemplar parat haben, wenn sich die Gäste beispielsweise auch mal allein umschauen möchten. Zu jedem Ziel gibt es ein Foto, eine Beschreibung auf wenigen Zeilen, wichtige Angaben wie Adresse, Telefon, E-Mail und der Link zu den entsprechenden Internetseiten, jedoch keine Angaben über Öffnungszeiten. Der Radius möglicher Freizeitaktivitäten erstreckt sich auch auf die Stadtränder: Schloss Burg, der Freizeitpark Kräwi und der Brückenpark Müngsten gehören selbstverständlich zum Pflichtprogramm eines Remscheid-Besuchs.

Beispiel Lennep: Mit sieben Zielen wartet die Röntgenstadt auf. Neben dem Röntgen-Museum, dem Tuchmuseum und der Klosterkirche sind auch der historische Stadtkern, das H2O, das Rotationstheater und die Panzertalsperre als lohnenswerte Ziele aufgeführt. Der Nutzer sieht auf der Karte, dass er zwei Autobahnausfahrten nehmen kann und dass die Sehenswürdigkeiten so nah beieinander liegen, dass er sie auf einem Rundgang ansteuern kann. Vielleicht schließt er den Tag mit Erholungsstunden im Bade- und Saunaparadies ab.

Ob in einer Neuauflage eines Tages das DOC als Ziel auftaucht, bleibt abzuwarten. Zumindest sei die Stadt vorbereitet, wenn mit der Eröffnung des DOC-Touristenbüros solche Touristeninformationen schnell benötigt werden. "Der Nachdruck ist jederzeit möglich", sagt Safenreider.

Die Freizeitkarte ist auch online abrufbar unter www.remscheid. de (Stadtmarketing, Freizeitkarte).

Quelle: RP
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