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Remscheid
Röntgenschüler haben mehr Platz für Essen und Begegnung

Remscheid: Röntgenschüler haben mehr Platz für Essen und Begegnung
Der Raum hinter der Mosaiksäule (l.) ist der neue Teil der Mensa. Gäste der Feier genossen das neue Raumgefühl und leckere Häppchen. FOTO: moll
Remscheid. Weil die Nachfrage nach Mittagessen stieg, wurde die Mensa des Röntgen-Gymnasiums erweitert. Gestern gab es eine kleine Feier zur Eröffnung. Von Solveig Pudelski

Fast wie aus einem Guss wirkt die bauliche Erweiterung der Mensa des Röntgen-Gymnasiums. Nur wer auf den Fußboden blickt, erkennt, dass der grüne Linoleumbelag leichte Unterschiede aufweist. Den Remscheider Architekten Welke ist es gelungen, den Raum ohne optischen Riss, ansprechend und lichtdurchflutet zu gestalten. Der Clou ist die Wiederverwertung der vorhandenen großen Fensterfront Richtung Hentzenallee: Sie wurde um einige Meter versetzt, so dass der Saal um das Anderthalbfache vergrößert wurde. Gestern war die offizielle Einweihung mit musikalischer Begleitung der Band Acoustic Arts im Kreise von Lehrern, Eltern- und Schülervertetern, Mitgliedern des Festausschusses sowie des Teams der Über-Mittag-Betreuung 13 plus.

Als die Mensa, die zwischen Pavillon und Atriumgebäude liegt, 2011 in Betrieb ging, habe wohl kaum jemand damit gerechnet, dass der Bedarf an einem Gymnasium so stark wachsen würde, sagte RöGy-Direktor Matthias Lippert. Aber die Voraussetzungen änderten sich: Die Schulzeitverkürzung führte zu langen Unterrichtstagen. Mehr Eltern sind darauf angewiesen, dass ihre Kinder in einer Nachmittagsbetreuung gut aufgehoben sind und Hausaufgabenhilfe erhalten. "Es bildeten sich bei der Essensausgabe lange Schlangen", berichtete Mathematik- und Sportlehrer Heinz Dörpinghaus. Prompt gab es Beschwerden von Elternseite. Das städtische Gebäudemanagement schlug daher vor, einen Teil der Grünfläche zu opfern und den Mensatrakt um einige Meter zu verlängern. Dörpinghaus, der das Projekt von Schulseite betreute, gewann ein Team, das sich um die Gestaltung kümmerte. So kreierte eine Klasse 9 das auffallend bunte Säulenmosaik und andere die Fensterbilder. Der Schulförderverein stiftete 8000 Euro für den Kauf von Mobiliar. Gelbe Stühle, grüner Boden und der Blick ins Grüne sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre. Unter dem Slogan "gesunde Schule biete der Caterer, Stefan Riedel, frisch Gekochtes. Zwei Hauptgerichte stehen zur Auswahl, "reichliche Portionen", wie Dörpinghaus betonte, dazu gibt es Salat und einen Nachtisch für 3,70 Euro. Bis zu 100 Schüler täglich essen dort. Auch während der Bauphase blieb die Küche nicht kalt, hinter einer Staubwand wurde fleißig gearbeitet.

"Dieser Raum wird dringend gebraucht", sagte Lippert, der sich bei allen Helfern und der Stadt bedankte. Der Saal diene nicht nur als Cafeteria und Mensa, sondern auch als Raum der Begegnung und Kommunikation. Dies werde angesichts der langen Schultage und der Einrichtung internationaler Klassen immer wichtiger. Gleich nebenan gebe es ein Betreuungsangebot und die Hausaufgabenhilfe.

Quelle: RP
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